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„Das ist eine tolle Truppe“

Oster-Skaten in Rinteln „Das ist eine tolle Truppe“

Das Oster-Skaten am vergangenen Sonnabend hat nicht nur etliche Skater angelockt, auch die Rintelner Politik war mit einzelnen Vertretern vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen.

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Quelle: pr.

Rinteln. Zur Diskussion steht wie berichtet die Neugestaltung des Skate-Parks. Unsere Zeitung hat von den anwesenden Politikern ein paar Stimmen eingeholt.

Bürgermeister Thomas Priemer (SPD): „Eine tolle Veranstaltung. Ich war sehr angetan, nicht nur von der Menge an Skatern, sondern auch von ihrer Botschaft. Sie wollen ernsthaft daran mitwirken, dass der Skate-Park kein Ersatzteillager wird, sondern auch etwas Neues entsteht. Nächste Woche werden wir uns den Entwurf der Skater für den Park noch einmal ansehen, die Kosten in den Blick nehmen, mit den Skatern sprechen und das Thema im Bauausschuss erörtern. Dann gucken wir mal. Vorher werde ich noch mit den Fraktionsvorsitzenden sprechen.“

Wetter hat gepasst

Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Rauch (CDU): „Es war sehr gut besucht, sehr angenehm, auch das Wetter hat gepasst. Die Skater hatten viel Spaß. Aber für einen Rundkurs fehlt eben noch ein Teil. Die Forderung in der Höhe, wie sie von den Skatern im Raum steht, muss im Rat diskutiert werden. Es muss im Haushaltsplan geschaut werden, was finanzierbar ist. Leider haben wir ja keinen Goldesel. Und ohne einen Verein im Rücken ist es schwierig, Sponsoren zu gewinnen.“

Astrid Teigeler-Tegtmeier, Fraktionsvorsitzende (SPD): „Ich habe einen guten Eindruck davon gewonnen, was da los ist. Und ich finde gut, dass für das Projekt Spenden gesammelt werden. Am Ende muss man aber abwägen, wie viele Sportler nutzen den Park? Und das sind nicht so viele wie die VTR oder der SC Rinteln aufweisen kann. Daher stellt sich die Frage: Wie viel gibt man wem? Gelesen, gelacht, gelocht – dafür sind Konzepte nicht da.“

Sehr soziale Freigeister

Heinrich Sasse (WGS): „Mein Eindruck von den Skatern, den ich schon vor 20 Jahren hatte, wurde am Samstag nur bestätigt: Das sind sehr soziale Freigeister, die sich nicht an Vereine binden wollen, sondern skaten wollen, wenn sie Lust haben. Warum sollten die jetzt nicht gesponsert werden? Nur, weil die nicht in einem Verein sind? Ich weiß ja nicht. Das ist eine tolle Truppe, die phantastisch miteinander klarkommt. Noch nie hat es im Skate-Park Stress oder Ärger über Müll gegeben. Die sind ‚open minded‘. Und liegen mir deshalb, aber auch von ihrer politischen Grundhaltung her, mehr als parteigebundene Fraktionsfuzzis.“

Christoph Ochs (Grüne): „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die mich sehr beeindruckt hat. Die vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben großes Engagement gezeigt. Sie haben nachvollziehbar erklärt, weshalb der Park neu gestaltet werden muss. Dass ein Hauptelement fehlt, ist ganz klar. Ob es am Ende alle drei Wunschelemente werden, muss man sehen. Wir haben jedenfalls fraktionsübergreifend vereinbart, gemeinsam zu gucken, was machbar ist. Außerdem habe ich den Skatern vorgeschlagen, noch die Schulen ins Boot zu holen. Mit Workshops oder anderen Aktionen werden vielleicht nur noch mehr Nutzer angelockt, sondern vielleicht auch noch mehr Spender.“

Matthias Wehrung (CDU) war am Sonnabend ebenfalls im Skate-Park, gestern jedoch bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. pk

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