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Der Gewalt gegen Kinder vorbeugen

Familienpaten Der Gewalt gegen Kinder vorbeugen

Der Bedarf an Familienpaten ist weiter groß, der Kinderschutzbund sorgt für Nachschub: Zwölf frischgebackene Familienpaten haben jetzt ihr Teilnahme-Zertifikat und ihre Familienpaten-Karte aus den Händen von Petra Rabbe-Hartinger, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, und von Joachim Steinbeck, dem neuen Stadtjuristen, erhalten.

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Albrecht Schäffer (links) mit den den neuen Familienpaten.

Quelle: pk

Rinteln (r). Auch Kirsten Schneider und Lisa Ollenborger, die als Praktikantin beziehungsweise als Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst an der Schulungsreihe teilgenommen hatten, bekamen so ein Zertifikat.

 Die Teilnehmer der siebenteiligen Schulung hatten sich in knapp 40 Unterrichtseinheiten zu unterschiedlichen Themen auf ihren ehrenamtlichen Einsatz in den Familien vorbereitet. „Uns geht es im Wesentlichen um die wertschätzende Haltung, mit der die Ehrenamtlichen den Familien und Alleinerziehenden begegnen“, erläuterte Rabbe-Hartinger. Als eine Form früher Hilfen solle durch die rechtzeitige Entlastung von Eltern zum Beispiel Gewalt gegen Kinder vorgebeugt werden. Außerdem würden die Ehrenamtlichen über die zahlreichen Hilfestellen und Fachdienste vor Ort informiert, damit sie die begleiteten Eltern und die Flüchtlingsfamilien bei Bedarf an die richtige Stelle lotsen könnten.

 Wolfgang Foerstner, Vorstandsmitglied der Stiftung für Rinteln, begründete in seinem Grußwort an die Ehrenamtlichen, warum die Stiftung in diesem Jahr einen Zuschuss für die Tätigkeit der Familienpaten Rinteln zur Verfügung gestellt hat: um das Vorhaben des Kinderschutzbundes zu unterstützen, durch Familienpaten gezielt Flüchtlingsfamilien zu begleiten, die mit ihren Kindern nach Rinteln gekommen sind.

 Albrecht Schäffer, Ansprechpartner für die Familienpaten beim Kinderschutzbund, freute sich über die engagierten Ehrenamtlichen aus Rinteln, Porta Westfalica und dem Auetal. Durch sie sei es möglich, die Familien zu begleiten und zu entlasten, die bereits seit einiger Zeit auf Paten warteten.

 Für viele der neuen Paten sei die aktuelle Flüchtlingssituation ein Anstoß gewesen, sich jetzt engagieren zu wollen. „Der Bedarf an Unterstützung und an Orientierung ist unter den Flüchtlingsfamilien groß. Hier gibt es viel zu tun“, so Schäffer.

 Er dankte allen Stiftungen und Sponsoren sowie der Stadt Rinteln für ihre Unterstützung der Arbeit mit den Familien. Dank dieser Unterstützung habe der Kinderschutzbund seit 2008 bereits mehr als 120 Rintelner Familien mit Kindern im Alltag entlasten und an hilfreiche Fachdienste in der Region vermitteln können.

 Die neuen Familienpaten sind Fritz Beck, Gundula Beck, Karin Böhne, Annelie Dreyer, Birgit Groß, Erika Held, Ellen Heller, Margarete Krüger, Yvonne Möller, Anje Priemer, Petra da Silva und Susanne Wedemeyer.

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