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Der Kontaktbeamte geht

Nach 41 Dienstjahren in den Ruhestandt Der Kontaktbeamte geht

Sein Job hat ihm besonders in den vergangenen zwölf Jahren viel Spaß gemacht. Doch nun geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Nach mehr als 41 Dienstjahren bei der Polizei hängt Rolf Potthast seine Uniform an den Nagel. Der Kontaktbeamte (KOB) des Polizeikommissariats Rinteln ist für viele der Inbegriff des Freundes und Helfers.

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 Wilfried Korte (rechts), Leiter des Polizeikommissariats Rinteln, verabschiedet den Polizeioberkommissar und Kontaktbeamten Rolf Potthast in den Ruhestand.

Quelle: peb

Rinteln.  Nach einer zweieinhalbjährigen kaufmännischen Ausbildung im Autohaus Requardt bewarb sich der heutige Polizeioberkommissar für den Polizeidienst. „In der Ausbildung stellte ich fest, dass Kaufmann nicht der richtige Job für mich ist“, erinnert sich Potthast. Im Jahr 1973 trat er in den Polizeidienst ein. Nach der Ausbildung in Bad Iburg führten ihn die ersten Berufsjahre über Hannover und Barsinghausen im Jahr 1979 nach Stadthagen. „Als gebürtiger Extener habe ich versucht, in die Nähe meines Heimatortes zurückzukehren“, so Potthast. Nach drei Jahren wechselte er in die Dienststelle nach Obernkirchen. Über den Umweg Hameln, wo von 1982 bis 1987 seine Einsatzstelle war, kehrte der engagierte Gesetzeshüter im Jahr 1994 nach Obernkirchen zurück. Nach sechs Jahren bewarb sich Potthast für die Dienststelle in Rehren und kam dann im Jahr 2001 nach Rinteln. Die Odyssee war beendet.

 Im Jahr 2003 wurde er KOB. „Als Kontaktbeamter muss man stets die richtigen Worte finden und zuhören können, ein offenes Ohr für die Leute haben und die kleinen Sorgen ernst nehmen. Und gute Laune muss ein KOB haben. Man darf nie mit einem miesepetrigen Gesichtsausdruck auf die Leute zugehen“, hat Potthast in all den Dienstjahren als Kontaktbeamter gelernt. Viele Generationen von Kindergartenkindern und Grundschulkindern haben Potthast kennen und lieben gelernt. Für viele war er eine Art „Opa-Figur“. Zu seinen Aufgaben gehörte es, Kontakte zu pflegen, Ansprechpartner für die Bürger zu sein, Schul- und Kindergartenwege zu sichern, Eltern, Kinder, Schulen, Kindergärten und Senioren zu beraten. „In den letzten zwölf Jahren haben mich viele Rintelner persönlich kennengelernt. Ich war bei zahlreichen Veranstaltungen zu Gast, habe Vorträge gehalten – in Schulen, Vereinen und Verbänden. Für viele war ich das Gesicht der Rintelner Polizei“, sagt Potthast ein wenig stolz.

 Und was kommt jetzt nach mehr als 41 Jahren Berufsjahren bei der Polizei? „Früher habe ich intensiv Fußball gespielt, sogar noch in der Alt-Alt-Mannschaft des TSV Exten. Heute geht das nicht mehr.“ Dafür halte er sich mit Nordic Walking, Laufen sowie mit Gymnastik und Turnen in einer TSV-Gruppe fit. „Meine Hobbys sind Radfahren und Wandern – zusammen mit meiner Frau. Wir werden in naher Zukunft sicherlich auf Tour gehen und zahlreiche Radwanderwege abfahren. Darauf freue ich mich schon“, verrät Potthast, der zum Schluss noch eine kleine Anekdote parat hat. „Im Jahr 2005 haben wir in Zusammenarbeit mit dem Familienbüro einen Kurs angeboten, in dem Ausländerinnen, meist türkische Mitbürger, das Fahrradfahren lernen konnten. Nach anfänglichen Problemen hat den Frauen das so einen Spaß gemacht, dass sie nicht mehr vom Rad steigen wollten.“ peb

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