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„Diese Beleuchtung brennt die ganze Nacht“

Rinteln / Glasbläserbrunnen „Diese Beleuchtung brennt die ganze Nacht“

Ein Schmuckstück für den Kirchplatz: Der Glasbläserbrunnen, 1939 von der Glashütte Stoevesandt für 3000 Reichsmark gebaut, ist vom Verschönerungsverein (VVR) Rinteln saniert worden. Am Mittwochabend wurde er eingeweiht und leuchtet seither – anders als die um Mitternacht abgeschaltete Straßenbeleuchtung – die ganze Nacht an dieser sonst recht dunklen Ecke der Altstadt. „Und das kostet dank LED-Lampen nur rund 50 Euro mehr im Jahr, als um Mitternacht abzuschalten“, verriet Kay Steding.

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Der sanierte Glasbläserbrunnen verbreitet neuen Glanz. © tol

Rinteln (dil). VVR-Vorsitzender Marco Vogt begrüßte rund 50 Freunde und Förderer des Projektes, darunter den Ideengeber Horst Ahlswede und Ortsbürgermeister Ulrich Goebel am Brunnen. Er dankte allen, die an dem vor zweieinhalb Jahren angeschobenen Projekt mitgearbeitet haben, und hob dabei besonders seine Stellvertreterin Marion Steding und deren unermüdlichen Einsatz hervor. Firmenhilfe, Sponsorengeld und Mitgliedsbeiträge haben das 20.000-Euro-Projekt möglich gemacht. Vogt dankte auch den Nachbarn, die Lärm und einen Bauzaun ertragen mussten, und der Kirchengemeinde St. Nikolai als Eigentümer des Grundstücks.

Marion Steding erläuterte dann einige Baudetails. Die Sanierung solle den Platz aufwerten und lebendiger machen, an dem sich inzwischen auch einige neue Geschäfte angesiedelt hätten. Der gereinigte Sandstein präsentiere sich nun in unterschiedlichen Farbtönen, der helle Beckenanstrich passe gut dazu. Der Sandstein sei imprägniert, der Überlauf mit einem Schutzgitter gesichert worden. Der alte Überlauf steckte voller Fremdkörper, das wird nun vermieden.

Ansgar Haferkamp von der Volksbank in Schaumburg brachte noch einen Scheck über 1000 Euro mit, damit der Verschönerungsverein seine vielfältige Arbeit fortsetzen kann. Bei einem Glas Sekt genossen die Besucher der Einweihung das neue Schmuckstück.

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