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Dorfgemeinschaft wartet aufs Startzeichen

Aufmöbelung geplant Dorfgemeinschaft wartet aufs Startzeichen

Dorferneuerung Rintelner Staatsforst, so heißt das Projekt, in dessen Rahmen die Orte Krankenhagen, Uchtdorf, Friedrichswald, Wennenkamp, Volksen und Strücken zumindest in Teilbereichen aufgemöbelt werden sollen.

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Warten aufs Einläuten für den Beginn der Dorferneuerung in Strücken: Achim Heger (v.l.), Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Strücken, Birgit Heger, Kassiererin und Burkhard Schnase, Schriftführer.

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Rinteln. Darum erhielt die Dorferneuerung auch besonderen Raum auf der Tagesordnung der Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Strücken.

Alle warten darauf, allein das eigentliche Startsignal fehlt noch, vor allem, weil noch konkrete Planvorschläge seitens der Einwohner zu formulieren sind und die finale Bewilligung der Fördergelder aussteht. Dies berichtete der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Achim Heger.

„Ich habe im Laufe des Jahres immer wieder mal nachgehakt“, sagt er. Die zuständige Stelle habe ihn zuletzt beruhigt: „Ihr habt zehn Jahre Zeit, das Geld auszugeben“, gab Heger den Sachstand wieder. Bis es so weit sei, müsse man aber nicht untätig bleiben, sondern solle Arbeitsgruppen bilden, bestehend aus Ortsratsmitgliedern und Einwohnern. Damit appellierte Heger dafür, aktiv zu werden. Dazu nannte er Top-Anliegen von seiner persönlichen Wunschliste, wie barrierefreie Toilettenanlagen für das Dorfgemeinschaftshaus und die Sanierung der Weserberglandstraße, die er schon seit Jahren anmahne.

Insgesamt habe vor allem auch Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer seine Unterstützung für die Dorferneuerung deutlich gemacht und signalisiert: „Wenn Infrastruktur enthalten ist, rutscht die Maßnahme nach oben.“

Besondere Herausforderungen, abgesehen von äußerlichen Projekten, machte der Vorsitzende auf einer anderen Ebene aus. Denn auch die Dorfgemeinschaft Strücken müsse sich „dem demografischen Wandel stellen“.

Aufs Ganze gesehen lasse das ehrenamtliche Engagement nach, sodass „die Auflösung des Männergesangvereins (Liederkranz Strücken; Anm. d. Red.) droht“. Dazu knicke das Vereinsleben immer mehr ein, weshalb es angezeigt sei, „überörtliche Kooperationen zu stärken“.

Die Mitgliederentwicklung der Dorfgemeinschaft Strücken liege bei zurzeit 191 Mitgliedern und sei stabil. Erfreulich sei auch: „Der Quatsch mit den Hallenbenutzungsgebühren für die Vereine ist endlich vorbei und nach fünf Jahren automatisch ausgelaufen.“

Auch sei der Haushaltsplan der Dorfgemeinschaft abgesichert – und das sogar bei leicht aufgestockten Mitteln, sodass die Zuschüsse für die Vereine in bisherigem Umfang zur Verfügung stehen. Zum Beispiel jene für die Seniorenweihnachtsfeier am Sonnabend, 5. Dezember, sowie für die Kinderweihnachtsfeier am Sonntag, 6. Dezember. „Hegers Vorschlag dazu: „Ich könnte mit denken, man macht was Gemeinsames.“ Auch in diesem Fall sei eine Zusammenlegung zu überdenken.

Das von ihm für dieses Jahr angeregte Oktoberfest sei dagegen auf 2016 vertagt und könne alternativ auch gegen ein Spanferkelessen getauscht werden.

Als Ortsbürgermeister nannte Heger als Schwerpunkte für die Ortsratsarbeit ebenfalls die Förderprojekte im Rahmen der Dorferneuerung und wünschte sich zudem „ein Achthaben auf die Qualität der Friedhofspflege“. Dazu seien inzwischen Ortstermine mit Stadtgärtnermeister Ulrich Hartmann vereinbart, der für pflegeleichte Bepflanzung sorgen wolle. In diesem Zusammenhang solle über „Bürgerdienste (auch bezahlte) bei Pflegearbeiten“ nachgedacht werden. who

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