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Droht im Sommer ein Verkehrschaos?

Ausbau der B 238 Droht im Sommer ein Verkehrschaos?

Die vor einiger Zeit an der B238 aufgestellten Verkehrsschilder deuten es bereits an: Es bestehen Straßenschäden. Und diese sollen jetzt auf dem Streckenabschnitt zwischen Rinteln und Möllenbeck behoben werden.

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Straßenschäden an der Bundesstraße 238 sollen behoben werden. Die Sanierung lässt sich der Bund 1,1 Millionen Euro kosten.

Quelle: jak

Rinteln. Anfang Juni beginnen die Arbeiten für eine rund zehn Wochen andauernde Sanierungsmaßnahme, teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, mit.

 Damit fallen die Bauarbeiten mit Großveranstaltungen, wie „Doktorsee in Flammen“, dem Stadtjubiläum „777 Jahre Rinteln“ und dem „Irish-Folk-Festival“ in Möllenbeck zusammen. Gleichzeitig dauern die Bauarbeiten in Todenmann an. Droht im Sommer ein Verkehrschaos in der Weserstadt?

 Betroffen ist der etwa sechs Kilometer lange Straßenabschnitt zwischen dem Ortseingang Möllenbeck und der Abfahrt Rinteln-Nord. Aufgrund von Schäden im Asphalt soll die Fahrbahn erneuert werden. Asphaltschichten werden abgefräst, wieder neu aufgebaut und stellenweise mit Bitum erneuert. In drei Abschnitten sollen die Bauarbeiten vorgenommen werden. Autofahrer müssen sich in dieser Zeit auf Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten einstellen.

 Der erste Abschnitt beginnt am Ortseingang von Möllenbeck und endet an der Einmündung der Braasstraße. In dieser Zeit wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt und einseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

 Der zweite Bauabschnitt startet an der Einmündung Braasstraße und endet an den Auf- beziehungsweise Abfahrtsrampen Rinteln-Süd (Wesergold). Für diesen Zeitraum gibt es für den aus Richtung Steinbergen kommenden Verkehr auf der B238 eine Einbahnstraßenregelung. Der Verkehr aus Richtung Möllenbeck wird durch das Industriegebiet Süd umgeleitet.

 Der dritte Bauabschnitt beginnt an den Auf-/Abfahrten Rinteln-Süd (Wesergold) und endet an den Auf-/Abfahrten Rinteln-Nord. Auch dort wird der Verkehr mit einer Einbahnstraßenregelung geleitet: von Richtung Möllenbeck in Richtung Steinbergen. Der Verkehr gen Möllenbeck wird durch die Innenstadt umgeleitet: über Konrad-Adenauer-Straße, Bahnhofstraße, Weserbrücke, Hartler Straße und Umgehungsstraße West. Es ist dieser letzte Bauabschnitt, der für die Rintelner die größte zusätzliche Verkehrsbelastung darstellt.

 Das weiß auch Andreas Buchmeier vom Amt für Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste. „Eine andere Lösung kommt nicht in Frage, deshalb müssen wir in den sauren Apfel beißen“, sagt er. Die Alternative wäre gewesen, den Bauabschnitt einseitig vorzunehmen und währenddessen den Verkehr auf der B238 mit Ampeln zu regeln. „Aber das würde das Chaos nur vergrößern“, sagt Buchmeier. „Die Grünphasen könnten gar nicht lang genug sein, der Rückstau wäre erheblich, und es würde zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.“ Deshalb der Biss in den sauren Apfel.

 Damit der Straßenverkehr während der anstehenden Großveranstaltungen nicht im Chaos endet, hat sich die Stadt Rinteln mit der Landesbehörde abgestimmt. So soll zum „Irish-Folk-Festival“ am 11. Juni der Bauabschnitt bei Möllenbeck so hergerichtet werden, „dass Verkehrsbehinderungen an diesem Wochenende ausgeschlossen sind“, teilt Buchmeier mit.

 Damit die Bauarbeiten nicht mit dem „Doktorsee in Flammen“ und dem 777. Stadtgeburtstag zusammenfallen, soll die B238 für die Dauer der Veranstaltungen in beide Fahrtrichtungen befahrbar sein. Dies teilte gestern Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs der Landesbehörde in Hameln, auf Anfrage mit.

 Gleichzeitig prüfe die Stadt derzeit, wie sie während des dritten Bauabschnitts etwa durch Änderungen der Ampelphasen oder Handschaltungen an den Ampeln dazu beitragen kann, um einen „ausreichenden Verkehrsfluss“ in der Innenstadt zu gewährleisten.

 Sorge, dass die gleichzeitigen Baustellen von Todenmann und B238 zu zusätzlichen Verkehrsproblemen in Rinteln führen könnten, gibt es bei der Verwaltung laut Buchmeier indes nicht. Dafür lägen die beiden Baustellen zu weit auseinander.

 Die Kosten für die Sanierung der B238 liegen bei rund 1,1 Millionen Euro, getragen werden sie vom Bund. pk

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