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Ein Haus für Alt und Jung

Fleißige Handwerker Ein Haus für Alt und Jung

Wer fleißige Handwerker bei der Arbeit in traumhafter Lage sehen will, der ist in der ehemaligen Jugendherberge Am Bären in Rinteln in diesen Tagen genau richtig. „Wir haben immer Tag der offenen Tür“, scherzt Aimo Würfel mit Blick auf Exter, Weser und Heinekamp und auf das nahende Bauzeitende.

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Investoren, mit Herz und Hand bei der Sache: Stefan Wichmann (von links) mit Alexandra und Aimo Würfel.

Quelle: jan

Rinteln. Bis Ende Januar soll der Sechs-Personen-Fahrstuhl eingebaut sein, im Dachgeschoss wird gerade der Estrich verlegt. Im März wollen er und sein Partner Stefan Wichmann (W&W Immobiliengesellschaft) gemeinsam mit Alexandra Würfel und Silvia Wichmann wie geplant ihr Mehrgenerationenhaus mit Senioren-WG, Tagespflege und Kindertagesstätte eröffnen und es bei einem Tag der offenen Tür Interessenten und der Bevölkerung vorstellen. Bis dahin haben die Handwerker in dem großen Haus noch viel zu tun – sehr viel.

Die Sprache der Handwerker

Dennoch: Würfel und Wichmann, die als Investoren fast eine Million Euro in das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt stecken, sind sich ganz sicher, dass sie den Termin halten können. „Da hätten Sie mal sehen sollen, wie das hier noch vor ein paar Monaten aussah“, sagt Wichmann, der täglich auf der Baustelle ist, und lacht. Er betreibt eine Tanktechnik- und Tankreinigungsfirma in Hameln und „spricht die Sprache der Handwerker“. Würfel ist Chef der Werbeagentur System-Media in Hessisch Oldendorf und Hauptinitiator.

Hauptperson im Mehrgenerationenhaus Am Bären ist aber fraglos Alexandra Würfel, künftige Chefin der Tagespflegeeinrichtung. Mit ihren Erfahrungen als Pflegedienstleiterin einer Senioren-Wohngemeinschaft des DRK in Hessisch Oldendorf bringt sie das Know-how mit für all das, was das aufwendig umgebaute und modernisierte 1000-Quadratmeter-Haus mit eigenem Blockheizkraftwerk einmal ausmachen soll.

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“

„Ja, es haben sich schon viele Interessenten gemeldet“, erzählt sie beim Rundgang durchs Haus. „Die alle möchte ich einladen, sobald der Fahrstuhl da ist und in den Zimmern was zu sehen ist.“ Noch sieht alles baustellengrau aus, doch wenn man aus einem der unzähligen Fenster schaut, blickt man ins Grüne. Da dürfte die Wahl zwischen den 13 WG-Zimmern (18 bis 35 Quadratmeter), alle im Ober- und im Dachgeschoss, mit eigenem Bad und einer geräumigen gemeinsamen Wohnküche, nicht leicht fallen. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagt Aimo Würfel schmunzelnd. Ein WG-Zimmer soll im Schnitt 600 Euro warm kosten, Angebote der im Erdgeschoss befindlichen Tagespflegestätte inklusive.

Die 400 Quadratmeter große behindertengerecht gestaltete Tagespflege wird 20 Personen aufnehmen können. „Mehr erlaubt die Heimaufsicht nicht“, sagt Alexandra Würfel. Es gibt einen Aufenthaltsraum mit angeschlossener offener Küche, in der gemeinsam die Mahlzeiten zubereitet werden (Stichwort: Therapieküche), geleitet von einer Hauswirtschaftskraft. Und es gibt sogar einen kleinen „Frisiersalon“, in dem Hausbewohner und Senioren der Tagespflege sich die Haare schön machen lassen können.

In der Kindertagesstätte betreuen, so der Plan, zwei selbstständige Tagesmütter maximal zehn Kinder im Alter bis zu drei Jahren.  jan

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