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„Ein Meilenstein für Rinteln“

Stadtrat „Ein Meilenstein für Rinteln“

So viele Superlative wie Donnerstagabend sind im Rintelner Stadtrat selten zu hören: Von einem „sensationellen Erfolg“, einem „Meilenstein für Rinteln“, einer „richtungweisenden Entscheidung“ oder dem „bedeutendsten Beschluss dieser Wahlperiode“ war die Rede.

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Einstimmig: Der Stadtrat zeigt Einigkeit und stellt die Weichen für die zukünftige Innenstadtentwicklung.

Quelle: tol

Rinteln. Klar: Es ging um die Übertragung des IGS-Grundstücks am Kollegienplatz und des Hallenbades auf die Stadt und um den Neubau der IGS an der Burgfeldsweide.

Einigkeit demonstrierten die Ratsmitlieder nicht nur mit einem gemeinsam modifizierten Beschlussvorschlag, sondern auch mit dem Abstimmungsergebnis: Das Votum für das Gesamtpaket fiel einstimmig aus. Ergänzt wurde die ursprüngliche Fassung um den Passus, dass die Schulen an der Burgfeldsweide nicht in ihrer Selbstständigkeit gefährdet werden dürfen.

Wie berichtet, hatte es Diskussionen gegeben, ob die Eigenständigkeit von Ernestinum und Hildburgschule gewährleistet sei, wenn diese Räume wie Mensa, Aula oder einige Fachbereiche gemeinsam nutzten.

"Unerträgliche Propanz"

Diese Eigenständigkeit sei nie infrage gestellt gewesen, meint Heiner Bartling (SPD). Er sprach daher von einem „unerträglichen Popanz“, der zuletzt aufgebaut worden sei. Damit erntete er scharfe Kritik von Ursula Helmhold (Grüne) und Heinrich Sasse (WGS): Von Popanz könne keine Rede sein, wenn man das Gespräch mit direkt Betroffenen suche und deren Bedenken ernst nehme.

An der Burgfeldsweide entsteht, vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages, die als sicher gilt, ein kreisweit einmaliger „Schul- und Sportcampus“. So nannte Astrid Teigeler-Tegtmeier für die SDP Fraktion das neue Bildungszentrum. Ihr Parteifreund Bartling sprach von einem „Standortvorteil für Rinteln, den sonst keiner hat“.

"Sensationeller Erfolg"

Veit Rauch (CDU) sieht im Gesamtpaket einen „sensationellen Erfolg“, den noch vor drei Jahren niemand für möglich gehalten habe, als der Rat sich erstmals mit einem ähnlichen CDU-Antrag befasst hat. Umso mehr sei allen zu danken, die an den Verhandlungen auf Stadt- und Kreisseite beteiligt gewesen seien.

Christoph Ochs (Grüne) hob die deutliche Aufwertung hervor, die die IGS durch einen Neubau erhalte, selbst wenn nicht alle Maximalforderungen einer 35 Millionen Euro-Variante erfüllt würden. Zur Erinnerung: Derzeit veranschlagt der Kreis die Baukosten mit knapp 18 Millionen. Für die WGS begrüßte Gert Armin Neuhäuser die gefundene Lösung.

Mit Blick auf das frei werdende Areal am Kollegienplatz und die daraus resultierenden Zukunftschancen sprach Bürgermeister Thomas Priemer von einem „Meilenstein“ und hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten für die Innenstadt. kk

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