Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Neuer am Amtsgericht

Rinteln / Personalie Ein Neuer am Amtsgericht

Die wöchentliche Bahnfahrt von Minden nach Magdeburg hat ein Ende: Norbert Kütemeyer (49), wohnhaft im Nachbarkreis Lippe, ist neuer Richter am Amtsgericht Rinteln und Nachfolger des Ende Oktober verabschiedeten Klaus Formann. Er übernimmt auch dessen Sachgebiet Zivilrecht und Ordnungswidrigkeiten.

Voriger Artikel
Feiernde attackieren Polizisten
Nächster Artikel
„Ich mochte das Arbeitsleben an der frischen Luft“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Rinteln (dil). Geboren in Bückeburg, aufgewachsen in Obernkirchen, Gymnasium in Bückeburg und Studium in Bielefeld, ist Kütemeyer ein Kind der Region. Seine Ehefrau fand er in Lippe, wo er seit Jahren auch wohnt. Rinteln ist für seine Familie aber Einkaufsstadt und nun eben Arbeitsort. Kein Wunder, dass er von hier nicht wieder weg will, obwohl das Gericht mit seinen drei Richterstellen schon ein krasser Gegensatz zum Landgericht in Magdeburg mit seinen mehr als 35 Richtern ist. „Aber mein Büro ist hier etwas größer und gut möbliert unter dem Dach mit Blick auf die Altstadt, zudem in einem schönen alten Gebäude.“ Da sein Vater und sein Großvater aus Engern stammen, fühlt er sich der Weserstadt sehr verbunden.

 1992 hatte er sich nach dem Studium um seine erste Richterstelle auch in Sachsen-Anhalt beworben. Es klappte in Magdeburg, zeitweise war er aber auch in Halberstadt und zur Einarbeitung sogar zunächst zurückversetzt ans Landgericht Bückeburg. In Magdeburg hat er viele Sachgebiete durchlaufen, war zuletzt Vorsitzender Richter einer Kammer. Jahrelang montags Tasche packen, dazu eine Zweitwohnung in Madgeburg – „das war jetzt langsam zu viel“, sagt Kütemeyer. Doch nach seiner Bewerbung dauerte es Jahre, bis er eine freie Stelle in Niedersachsen angeboten bekam, diese dann aber idealerweise in Rinteln. Ende März wird er in Magdeburg die Wohnung geräumt haben. Seine Familie freut sich schon, dass er dann mehr Zeit bei ihr verbringen kann. Die Hobbys Joggen, Volleyball, Schwimmen und Fußball in einem Freizeitteam möchte er hier beibehalten.

 Fußballfan als Zuschauer ist er bisher kaum, ein- bis zweimal im Jahr zu Arminia Bielefeld mit einem Freund, der eine Dauerkarte hat, das ist im Moment alles. „Aber ich hoffe, dass die Arminia wieder on die 2. Liga aufsteigt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr