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Ein anziehender Wohnort

Rinteln / Bevölkerung Ein anziehender Wohnort

Die Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Rinteln ist seit 2007 durch einen deutlichen Rückgang an Einwohnern geprägt. Jedes Jahr verlor die Stadt zwischen 179 und 389 Bürger.

Rinteln. „Der Trend des Bevölkerungsrückgangs schwächt sich ab“, teilte die Stadtverwaltung gestern mit.

 Verlor die Stadt Rinteln von 2011 auf 2012 noch 351 Menschen, fällt der Verlust 2013 mit 127 schon geringer aus. Die Entwicklung setzt sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 fort. Bis zum 30. September gab es einen Rückgang um 67 auf 27048 Einwohner (Quelle: Einwohnerstatistik Stadt Rinteln).

 Die Entwicklung wird auf einen positiven Wandersaldo für die Stadt Rinteln zurückgeführt. Der Wandersaldo ergibt sich aus der Differenz der Menschen, die in einem Zeitraum nach Rinteln gezogen sind und denen, die aus der Stadt weggezogen sind.

 Dass die Bevölkerungszahl trotzdem rückläufig ist, kann mit dem gleichbleibend negativen Geburtensaldo begründet werden. Nach wie vor sterben in der Stadt jedes Jahr mehr Menschen als neue geboren werden.

 Natürliche Bewegung im Vergleich (nur Hauptwohnsitz) jeweils vom 1. Januar bis 30. September 2012, 2013 und 2014: Geburtensaldo -105/-94/ -106. Wandersaldo: -105/55/ +125. Gesamtsaldo: -210/-39/ +19 (Quelle: Einwohnerstatistik der Stadt Rinteln).

 In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 ist die Zahl der Zugezogenen geringer als die der Weggezogenen. Der Wandersaldo liegt bei -105. Für den gleichen Zeitraum in 2013 ist die Zahl der neuen Bürger schon größer als die der Verzogenen. Das drückt der positive Wandersaldo von 55 aus. Eine Entwicklung, die mit einem positiven Wandersaldo von 125 in 2014 weiter zu beobachten ist.

 „Der positive Wandersaldo zeigt, dass die Stadt Rinteln ein anziehender Wohnort ist“, teilt die Stadtverwaltung mit. „Um die Stadt auch für Pendler attraktiv zu halten, setzt sich die Verwaltung derzeit für die Einbeziehung Rintelns in den GVH-Tarif ein. Darüber hinaus wird die Demografiebeauftragte eine langfristig angelegte Neubürgerbefragung durchführen. Darin werden die Neu-Rintelner gebeten, ihre Motive für den Umzug in unsere Stadt zu erläutern. Ferner interessiert sich die Stadtverwaltung auch für die ersten Eindrücke der Neubürger sowie deren Anregung zur Verbesserung des städtischen Umfeldes.“

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