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Ein fast intimer Wettbewerb

"Westpol" gewinnt Wettbewerb "Made in Schaumburg" Ein fast intimer Wettbewerb

Deutsch-Rock, Punk-Rock, Chanson und harter Metal – der Musikwettbewerb „Made in Schaumburg“ hat eine breite Palette von Musikstilen auf die Bühne im Brückentorsaal gebracht. Unter den neun Finalisten wählte die Jury rund um Musikproduzent Robert Pflug schließlich eine klassische, schon erstaunlich konzerterfahrene „Schüler“-Band mit ihren ansprechenden deutschen Songs zum Sieger: „Westpol.“ aus Obernkirchen.

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Anspannung vorbei: Die Mitglieder der ersten drei Preisträger-Bands beim Wettbewerb „Made in Schaumburg“ posieren mit den Initiatoren Robert Pflug und Annette Pflug-Herdrich (vorne, knieend) für ein Gruppenfoto.

Quelle: tol

Rinteln. Die Gruppe setzte sich gegen starke Konkurrenten durch. Da war die mondäne Sängerin Miriam Bruns-Laroche, die mit ihren faszinierend-minimalistischen Chansons gut in einer dunklen Bar auftreten könnte. Oder die powervollen „Nachthimmel“-Punkrocker, deren übermütige Front-Frau Heike Linkert-Waidele den Saal sofort in gute Laune versetzte. Und da waren die sechs gestandenen Musiker der Band „ILS Delta“ mit melodischen Blues und Soul und ganz hervorragendem Gitarrenspiel sowie die „Restromantiker“ mit ihrem stimmungsvollen Indie-Rock.

 Sie alle wären ebenfalls gut für einen Platz unter den ersten drei bei „Made in Schaumburg“ gewesen. Einzig der 19-jährige „DJ Double-X“ hätte bei einer Publikumsabstimmung wohl keine Chance gehabt. Nicht mangels Interesse, sondern weil er bereits fertiggestellte „Remixes“ mitbrachte, die er in einer Ein-Mann-Performance vorstellte.

 Auf Platz drei kam die Deutsch-Rock-Band „Vollversion“ aus dem Extertal, deren fetziger Song „Die letzte Runde“ großen Applaus bekam und glatt das Zeug hat, zu einem Hit zu werden. Wer weiß, vielleicht setzen sie dafür ja ihren Preis ein, einen Studiotag und die Aufnahme eines Titels.

 Platz zwei erreichte die Band „SundaysOut“, absolut verdient mit ihren ausdrucksstarken, durch Saxofon, Keyboard und auch Akustikgitarre begleiteten Songs, denen Hendrik Maß mit seiner ungewöhnlichen Stimme echte Eingängigkeit verleiht.

 Die sympathische Siegerband „Westpol.“ wird ihren ersten Platz nutzen, um weiter aufzusteigen und noch mehr Fans zu gewinnen. Sie sind ja schon fast Profis mit ihren vielfältigen Konzerterfahrungen. Ihrer ersten Maxi-CD können die Sieger also nun eine zweite Produktion hinzufügen, an der Seite von Robert Pflug, der ihnen dafür ganze drei Tage zur Verfügung stellt. Alle Teilnehmer von „Made in Schaumburg“ dürfen bei ihm einen Song produzieren. cok

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