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„Ein großer Schritt nach vorn“

IGS-Neubau „Ein großer Schritt nach vorn“

Die politischen Beschlüsse sind gefasst, nun können die Fachleute in die Detailplanungen einsteigen: Gestern Nachmittag stimmte nach dem Stadtrat auch der Kreistag dem IGS-Neubau sowie der Grundstücks- und der Hallenbadübertragung an die Stadt Rinteln zu.

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Quelle: pr.

Rinteln. Zudem wurden die finanziellen Rahmenbedingungen im Nachtragshaushalt festgeschrieben. Der Beschluss fiel ohne Gegenstimme, nur der Rintelner Grünen-Politiker Christoph Ochs enthielt sich. Im Stadtrat hatte er noch für das Projekt gestimmt, dort war aber auch der Erhalt der Eigenständigkeit von Gymnasium, IGS und Berufsbildenden Schule ausdrücklich in den Beschlussvorschlag aufgenommen worden. Ochs begründete seine Enthaltung mit Detailfragen wie dieser. Grundsätzlich stehe er aber hinter dem Projekt.

Nutzung von beiden Schulen

Auch Heinrich Sasse (WGS) hatte seine Bedenken noch einmal wiederholt. Die Kernfrage laute: „Wie weit dürfen räumliche Synergieeffekte gehen?“ Sasse ergänzend: „Und dabei rede ich nicht von Aula und Mensa.“ Diese sollen nach Vorstellung des Kreises nach einer Aufwertung des Forums des Ernestinums von beiden Schulen gemeinsam genutzt werden. Es gehe nach wie vor um die Fachräume. Sasse: „Ein funktionsfähiges Gymnasium darf nicht durch die Mitnutzung eingeschränkt werden.“ Er teile die Bedenken der Lehrer, stimme dem Gesamtpaket aber zu.

Weitreichende Entscheidung

Landrat Jörg Farr bei seiner Vorstellung des Projektes: Bei den Detailplanungen müsse mit den Schulen besprochen werden, ob ein oder zwei Fachräume gemeinsam genutzt werden könnten. Wie Farr („Ein großer Schritt nach vorn“) hoben auch Eckhard Ilsemann (SPD), Gunter Feuerbach (CDU) und Richard Wilmers (WIR/FDP) die Bedeutung für den Landkreis, aber auch für Rinteln hervor. Es handele sich um eine weitreichende Entscheidung, wie sie nur alle paar Jahrzehnte gefällt werde. Neue Argumente gab es nicht, allerdings wurde die Selbstständigkeit der Schulen erneut betont.

Der Beschluss im Einzelnen: Der Landkreis überträgt das Hallenbad an die Stadt Rinteln und zahlt einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Die erhöhte Kreisumlage für Rinteln zur Deckung des Defizits entfällt. Das IGS-Grundstück am Kollegienplatz wird kostenfrei an die Stadt Rinteln übertragen.  Der Kreis baut für 17,9 Millionen Euro an der Burgfeldweide eine neue IGS. In einem Nachtragsetat werden die Mittel bereitgestellt. kk

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