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Ein riesiger Fisch aus Metall

BBS Rinteln Ein riesiger Fisch aus Metall

Wie ein riesiges Skelett sieht er aus. Als habe ein noch größerer Meeresbewohner ihn verschlungen, verdaut und lediglich das Knochengerüst übrig gelassen. Doch entstammt dieser circa fünf Meter lange und etwas mehr als zwei Meter hohe Fisch nicht etwa einem prähistorischen Ozean oder der Phantasie. Er ist echt und steht derzeit auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen (BBS) an der Burgfeldsweide in Rinteln.

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Präsentieren stolz den Metallfisch: die Schüler des Fachbereichs Metall mit ihren Lehrkräften.

Quelle: lb

RINTELN.  Dort haben sich die Schüler des Fachbereichs Metall unter der Leitung ihrer Lehrer Ulrich Kuhnert, Wolfgang Koppe und Pohlmann darangemacht, diesen Koloss aus Metall ein wenig aufzuarbeiten und aufzuhübschen. Doch woher kommt der Metall-Fisch? „Ursprünglich stellte die Firma O-I Glasspack den Fisch auf einer Glasausstellung in diesem Jahr in Mailand aus“, erzählte Rintelns Demografiebeauftragte Linda Mundhenke bei einem Pressegespräch in der BBS. „Unsere Überlegung war dann, den Fisch an die Schüler des Fachbereichs Metall zu übergeben, damit die ihn im Rahmen eines Projekts für die Stadt herrichten können“, erläuterte Mundhenke.

 Laut Lehrer Kuhnert müsse man vor allem die Stabilität des Gebildes verbessern. „Sonst fällt der beim ersten Windstoß noch um.“

Viele Projekte stehen auf dem Programm

 In Kooperation mit dem Bauhof und der Stadt sei man auch schon auf der Suche nach einem geeigneten Platz, an dem man den Fisch nach seiner Aufarbeitung ausstellen könne. Plätze wie etwa am Alten Hafen oder an der Weserpromenade habe man dafür schon ins Auge gefasst, so Mundhenke. „Für Vorschläge sind wir aber offen.“ Das Aufstellen ist derzeit für das nächste Frühjahr geplant.

 Ebenfalls startete in diesem Schuljahr ein Projekt der Berufsschule der Industriekaufleute und der Academia Rinteln. „Unsere Abschlussklassen entwickeln dabei ein Marketingkonzept für die Academia Rinteln“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Günter Potthast. Der Kick-off für dieses Projekt war am Freitag, 22. September.

 Auch ein anderes Projekt der Berufsbildenden Schulen befindet sich auf einem guten Weg: Das Mehrgenerationenhäuschen steht kurz vor seiner Fertigstellung. „Spätestens auf dem Weihnachtsmarkt wollen wir es der Öffentlichkeit präsentieren“, so Potthast. „Wie alle anderen Stände kann es dann auch gemietet werden.“

 Eine weitere Herzensangelegenheit der BBS und des stellvertretenden Schulleiters ist die Suche nach Paten für Geflüchtete in den Klassen der Bereiche Metall und Pflege. „Manche sind erst seit Kurzem hier und benötigen noch etwas Unterstützung beim Erlernen der Sprache und bei den Hausaufgaben. Wir würden uns über jeden freuen, der sich meldet und diesen jungen Menschen helfen möchte“, richtet Potthast einen Appell an hilfsbereite Mitbürger. Wer Interesse hat, sollte sich am besten im Sekretariat der Berufsbildenden Schulen melden. Dieses ist unter der Rufnummer (05751) 891390 zu erreichen.lb

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