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Einfallsreich inszeniert

Goethes „Die Wahlverwandtschaften“ Einfallsreich inszeniert

Am Mittwoch, 25. Oktober, gastiert das Schauspiel des Tournee-Theaters Thespiskarren nach dem Roman „Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe, dramatisiert von Silvia Armbruster und inszeniert vom Theater „Wahlverwandte“, um 20 Uhr im Brückentorsaal.

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RINTELN. 1998 gründet die Regisseurin Silvia Armbruster mit den Schauspielern Hans Piesbergen, Christian Kaiser, Annett Wunsch und Julia Jaschke die GbR Wahlverwandte 99. Zu seinem endgültigen Namen kam das Theater Wahlverwandte im Jahr 2000.

 Mit Armbrusters Adaption von Goethes Wahlverwandtschaften gelang eine erfolgreiche Inszenierung, die mit über 200 Vorstellungen von Presse und Publikum gefeiert wurde. Das Theater Wahlverwandte sagt über sich selbst, es adaptiere literarische wie musikalische Stoffe für die Bühne und verstehe sie als Spielvorlage. Ziel sei es, die Modernität, das Zeitgemäße in der Vorlage aufzuspüren und lebendig nach heute zu transportieren.

Woher stammt das Kind?

Die Geschichte: Ein malerischer Landsitz und ein verliebtes Ehepaar in den besten Jahren. Ein guter Freund und eine Nichte sollen die Idylle bereichern. Doch wahlverwandte Anziehungskräfte setzen Leidenschaften in Gang, die in einem geheimnisvoll gezeugten Kind sichtbar werden…

 Für die Dramatisierung von „Pesthauch und Liebeslust“ erhielt Theater Wahlverwandte den Theaterpreis 2002 der Stuttgarter Zeitung. Und auch die Inszenierung von „Die Legende vom heiligen Trinker“ konnte sich 2013 über eine Nominierung für den Inthega-Preis freuen. Für das Tourneetheater Thespiskarren war Theater Wahlverwandte zuletzt mit „Madame Bovary“ auf erfolgreicher Tournee durch ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 Die Nürnberger Zeitung schrieb zu Armbrusters Inszenierung der „Wahlverwandtschaften“: „Die Bühnenfassung der ,Wahlverwandtschaften‘ überzeugt mit einem einfachen, aber vielseitig wandelbaren Bühnenbild, grandiosen Schauspielern und einer Atmosphäre, die aufregend und einfallsreich inszeniert ist.“ Man darf gespannt sein. r

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