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Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr

Spezial-Altersabteilung Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr

Beim ehrenamtlichen Feuerwehr-Dienst mit Ausbildung, Übungen und realen Einsätzen, die nicht selten an bis an die Grenzen körperlicher und psychischer Belastbarkeit führen, entwickeln sich freundschaftliche Verbindungen, die ein Leben lang halten können.

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Karlheinz Bode (rechts) gibt mit der Leitung der Altersgruppe der ehemaligen Feuerwehr-Funktionsträger auch den Ordner mit Bild- und Textdokumenten an seinen Nachfolger Hans-Georg Schwedler weiter.

Quelle: who

Wennenkamp. Die ehemaligen Einsatzkräfte der 18 Rintelner Ortsfeuerwehren halten nach dem Erreichen der Altersgrenze für den aktiven Dienst (zurzeit bei 63 Jahren) weiterhin Verbindung in den Altersabteilungen ihrer Feuerwehren. Seit 1989 gibt es auch eine eigene Gruppe für die ehemaligen Funktionsträger, die während ihrer Dienstzeit überörtliche Verbindungen und Freundschaften aufgebaut haben und diese als „Feuerwehr-Pensionäre“ weiter pflegen wollen.

Und weil’s nicht ohne jemand geht, der die Treffen und Aktionen der Gruppe vorbereitet und koordiniert, haben die Oldies ein Leitungs-Team, das von Zeit zu Zeit wechselt beziehungsweise verjüngt werden muss. Die Weihnachtsfeier im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Wennenkamp war der Rahmen für den jüngsten Stabwechsel.

Seit 1997 war Karlheinz Bode, ehemaliger Ortsbrandmeister von Uchtdorf, Sprecher der Spezial-Altersabteilung. Eigentlich hatte er schon beim Treffen am 4. August 2016 seinen dicken Aktenordner, voll mit Aufzeichnungen über Termine der Vergangenheit und Fotos von Ausflügen, Wanderungen und anderen geselligen Veranstaltungen weiterreichen wollen. „Ich wollte ja mit 75 aufhören, aber keiner wollte anbeißen“, erklärte Bode, nachdem es jetzt doch geklappt hat mit der Nachfolgeregelung. Hans-Georg Schwedler, von 1998 bis 2008 stellvertretender Ortsbrandmeister von Krankenhagen, hat mit dem mächtigen Ordner auch als neuer Sprecher die Leitung übernommen.

Sein Stellvertreter ist mit Dirk Friedrichs aus Strücken ein ehemaliger Ortsbrandmeister. Das Gleiche gilt für Heinrich Brand aus Volksen, der zum neuen Leitungstrio gehört und die Kassenführung der Gruppe von Joachim Menzel aus Friedrichswald übernommen hat.

„Es gab einiges zu organisieren“, erklärt Bode, warum der Ordner, den er seinerseits vom Ex-Stadtbrandmeister Helmut Meier weiter gereicht bekommen hatte, so prall gefüllt ist. Auf jeden Fall könne es im Großen und Ganzen so weiter gehen wie bisher, kündigt das neue Leitungs-Trio an, an Altbewährtem festhalten zu wollen. Die Resonanz sei schließlich super. „Meist sind wir 30 Teilnehmer“, bei insgesamt um die 40 Mitglieder, erzählt Bode, der der Oldie-Truppe weiterhin die Treue halten will.

Wichtig sei vor allem die Pflege der Gemeinschaft. Zusammenhalt ist die Maxime, der sich auch das neue Leitungs-Trio verpflichtet fühlt. Und wie bisher wollen die drei die Oldies an wechselnden Orten in den Rintelner Feuerwehrhäusern versammeln. „Überall, wo man uns einlädt“, so Schwedler. who

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