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Elfen mit Mut zur Veränderung

Karnevalsverein Elfen mit Mut zur Veränderung

Während man in der Vergangenheit manchmal den Eindruck gewinnen konnte, dass gerade Karnevalsvereinigungen die Kunst der humorlosen internen Auseinandersetzungen am besten beherrschen, gibt es bei den Elfen in Rinteln jetzt eine erfreuliche Entwicklung.

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Sie machen weiter: Angela Vehling (von links), Katharina Kirstein, Dorothee Heidel, Waltraud Bauer und die Vize-Vorsitzende Stephanie Morawetz.

Quelle: cm

Rinteln. Gute Laune und Elan sind wieder eingekehrt, für alle verantwortlichen Positionen wurden Kandidatinnen gefunden, die Planung für die nächste große Frauenkarnevalsparty läuft an und wird dieses Mal sogar durch Mut zu Veränderungen geprägt.

Nur wenig Einnahmen im vergangenen Jahr

Noch sei der Blick in die Kasse mit dem ins legendäre „Zwiebelportemonnaie“ zu vergleichen, gab Kassenwartin Waltraud Bauer zu. „Man schaut hinein und muss weinen.“ Im vergangenen Jahr sei die Einnahmesituation nach dem Hin und Her um das Stattfinden der Frauenparty nicht so ergiebig gewesen. „Das lag aber auch am ungünstigen Termin“, warf eine Mitstreiterin ein. „Ein Tag direkt vor der großen Prunksitzung. Das passte einfach nicht richtig.“

Im nächsten Jahr soll das besser werden. Da werden die Elfen am 27. Januar nämlich gleich den Anfang in der Reihe der Karnevalsveranstaltungen ausrichten.

Und, das ist ein Zeichen des neu erwachten Mutes, die Party soll dieses Mal im Brückentorsaal stattfinden. „Für den Ratskellersaal konnten wir immer nur 200 Eintrittskarten verkaufen. Und die waren gewöhnlich nach einem Tag weg“, berichtete die neue Vereinsvorsitzende Angela Vehring. „Der Brückentorsaal bietet mehr Platz.“ „Der ist auch komfortabler, was Umkleidemöglichkeiten für die Künstler angeht“, ergänzte eine Elfe. „Und wir haben mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Catering.“

Dass man aus einer Krise gestärkt hervorgehen kann, zeigt auch der Umgang mit aktuellen Schwierigkeiten. Schon jetzt wissen die Elfen, dass einige der beliebten Männerballettgruppen am geplanten Termin keine Zeit haben. Doch anstatt zu jammern und zu klagen, nutzten sie die Herausforderung, um neue Ideen zu entwickeln.

Neue Ideen für das Party-Programm

Der Vorschlag, man könne den Frauen ja auch mal einen richtigen Augenschmaus gönnen, kam vom bisher einzigen Mann in der Runde, Roman Stasitzek („Ja klar, darf der Roman bei uns mitmachen. Der ist ja unser Mädchen für alles.“). Stasitzek hatte sich schon nach den Gagen von gut durchtrainierten männlichen Strippern erkundigt und festgestellt, das könne man sich leisten. Und vom verjüngten Vorstand – Vize-Vorsitzende ist jetzt Stephanie Morawetz – kamen Anregungen, doch auch mal modernere Tänze wie Street Dance oder Break Dance mit ins Programm aufzunehmen. In diesem Mai soll das nächste Treffen stattfinden. Bis dahin sind alle Elfen gefragt, Ideen zu sammeln. cm

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