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„Er wollte, dass ich ihn absteche“

Gerichtsprozess „Er wollte, dass ich ihn absteche“

Gut zweieinhalb Jahre nach einem heftigen Beziehungsstreit ist der Strafprozess für einen Rintelner (44) nun glimpflich zu Ende gegangen: Richter Christian Rost stellte das Verfahren um Körperverletzung und Bedrohung mit Zustimmung des Anklagevertreters wegen geringer Schuld ein.

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Quelle: dpa

Rinteln. Dem 44-Jährigen wurde angelastet, er habe seine damalige Partnerin mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Die Frau soll dabei rückwärts über einen Stuhl gefallen sein und sich leicht verletzt haben. Laut Anklage hielt er ihr außerdem ein Messer vor das Gesicht, sodass sie auf den Balkon flüchtete.

 An einem Abend im März 2014 kam es zum Streit zwischen dem Rintelner und seiner damaligen Freundin, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat. Seinen Angaben zufolge gab es immer Meinungsverschiedenheiten wegen der Kinder, die er an jenem Abend besuchen wollte. „Dass ich sie psychisch fertigmache mit meinem Reden, das gebe ich zu“, äußerte der Mann vor Gericht.

Er stand mit einem Messer vor ihr

Von den Tatvorwürfen distanzierte er sich aber im Wesentlichen und bezeichnete die Bedrohung mit dem Messer als „Blödsinn, erstunken und erlogen“. Dagegen bestätigte die Frau den Angriff, bei dem sie sich blaue Flecken zugezogen hatte. „Auf jeden Fall lag ich in der Ecke“, erinnerte sich die Zeugin. Er habe dann mit einem Messer vor ihr gestanden. „Er wollte, dass ich ihn absteche“, sagte sie zum weiteren Verlauf und sorgte damit für Irritation bei den Prozessbeteiligten. Weshalb sie das machen sollte, blieb unklar. Mittlerweile hat sich die Situation zwischen den beiden entspannt, offenbar ist nichts mehr vorgefallen. Sie sieht den Mann alle 14 Tage, die Kinder häufiger. Er kümmert sich um die Kinder und holt sie ab, berichtete die Frau. Es würde zwar Meinungsverschiedenheiten wegen der Erziehung geben, aber keine Handgreiflichkeiten. maf

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