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Ergebnis noch nicht repräsentativ

Rinteln / Fragebogen Ergebnis noch nicht repräsentativ

70 Senioren haben an der Fragebogenaktion des Seniorenbeirats der Stadt Rinteln teilgenommen. „Das ist eine herausragende Ausbeute“, stellte der Vorsitzende Eckard Strohmeier während der jüngsten Sitzung in Rathaussaal fest.

Rinteln. Doch repräsentativ sei es noch nicht, denn die Antworten konzentrierten sich vor allem auf die Kernstadt und Steinbergen. Deshalb soll die Aktion, die am 30. September endete, bis zum Jahresende verlängert werden.

 Strohmeier vermutete, dass manche Senioren den Fragebogen auf den Seniorenseiten „Alternativen“ in der Lokalzeitung nicht gesehen hätten. 14 dieser Fragebögen wurden ausgeschnitten, ausgefüllt und zurückgeschickt. Die übrigen Fragebögen waren bei Seniorenveranstaltungen ausgegeben und nach Ausfüllen zum Teil gleich wieder eingesammelt worden. Dies soll jetzt intensiviert werden, auch von der Befragung bei der Gesundheitsmesse im November verspricht sich der Seniorenbeirat noch starke Resonanz.

 „Das Ergebnis wollen wir der neuen Demografiebeauftragten Linda Kristin Ruppel übergeben“, erklärte Strohmeier. Überhaupt wolle der Seniorenbeirat die neue Kraft als Ansprechpartnerin nutzen, da er bisher mit der Zusammenarbeit mit Verwaltung und Stadtrat nicht zufrieden ist. Dazu regte Strohmeier auch die Veranstaltung eines Workshops mit der Bertelsmann Stiftung an, der für rund 6000 Euro unter anderem deren umfangreiche Datensammlung über die demografische Entwicklung in Rinteln vorstellen würde.

 Ruppel verwies jedoch darauf, dass sie die Daten und Konzepte der Stiftung zum Teil schon kenne und demnächst ein kostenfreies Seminar über betreutes Wohnen in Hannover besuche. Außerdem wolle sie sich erst in das schon vorhandene Netzwerk für Senioren in Rinteln einfinden und Kontakte knüpfen. Auf den Workshop solle man deshalb vorerst verzichten.

 Ruppel stellte sich den Mitgliedern von Seniorenbeirat und Behindertenbeirat vor und sicherte eine enge Zusammenarbeit zu: „Seniorengerechte Politik wird wohl einer meiner Schwerpunkte in Rinteln sein.“ Strohmeier erklärte, in Rinteln gebe es großen Nachholbedarf bei betreutem Wohnen.

 Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende damit, dass Aktionen des Seniorenbeirats der Weserstadt in anderen Kommunen Nachahmung finden. Die Notfallkarte und die Seniorenbefragung mit fast identischen Fragen in Bückeburg zählte er dazu. Der neue Seniorenwegweiser des Landkreises wurde einmütig gelobt. dil

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