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Erste richtige Apfelernte im Rintelner Generationenpark

Jedes Jahr ein Stück größer Erste richtige Apfelernte im Rintelner Generationenpark

Der Rintelner Generationenpark an der Kasseler Straße ist am Sonnabendmorgen um ein weiteres Stück gewachsen. 22 neu gepflanzte Apfelbäumchen alter deutscher Sorten stehen für 22 Rintelner Neubürger des Jahrganges 2015 und erweitern den Park in Form einer Streuobstwiese auf jetzt 320 Bäume.

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Rinteln (who). Das Prozedere am jährlichen Pflanztag hat sich eingespielt, nicht zuletzt, weil Stadtgärtnermeister Ulrich Hartmann und sein Mitarbeiter-Team ganz praktisch helfen und Ruhepole für gespannte Eltern und aufgeregte Kinder sind. Seine Leute haben die Pflanzlöcher bereits vorbereitet und begleiten die Familien an Ort und Stelle, sodass es kein langes Suchen geben wird, erklärt Hartmann kurz vor Start des Runs zu den ausgehobenen Gruben, wo seine Leute auch schon je zwei Stützpfähle pro Bäumchen aufgestellt haben.
Dazu noch seine Entschuldigung im Namen von Bügermeister Thomas Priemer, der aufgrund eines anderen Termins am ersten Pflanztag seiner Amtszeit leider nicht dabei sein könne und eine Bitte seitens der Stadtgärtnerei. Denn die Bäumchen bräuchten, obwohl sie in aller Regel sich selber überlassen bleiben können, ein Mindestmaß an Pflege, weshalb Hartmann zu regelmäßiger Arbeit aufforderte.
In etwa zehn Jahren seien die ersten ertragreichen Apfelernten zu erwarten, so wie bei den Bäumchen der ersten Generation, die in diesem Jahr teils bis zu einem Zentner Früchte getragen und auf Erleichterung von ihrer Last durch Pflücken gewartet hätten, sodass die Stadtgärtnerei habe einspringen müssen.
Doch erst einmal geht’s an diesem Morgen ans Pflanzen. Den Roten Boskop soll der Baum von Till Hermes in Zukunft tragen, wenn beide etwa zehn Jahre alt sein werden. Ein Bäumchen nach dem anderen tragen die Familien zu den Pflanzgruben, wo sie unter Assistenz von Hartmanns Leuten überwiegend von den Vätern mithilfe eines Spatens in den Boden eingebracht werden.
Und beim zweiten Kind geht alles viel einfacher, zeigen „Wiederholer“ wie Melanie und Stephan Overkämping aus Möllenbeck, die ihren Sohn Mattis mitgebracht haben. Denn vor drei Jahren hat sein Vater noch für ihn sein eigenes Apfelbäumchen der Sorte Tannenkrug eingebuddelt, und jetzt hilft er bereits selbst mit, den Wurzelstock des Bäumchens (Sorte Reglindis) mit Erde zu bedecken, das seine drei Monate junge Schwester durchs Leben begleiten soll.
Für jeden Baum verteilt Klaus Koschnik, Vorsitzender des Imkervereins, an alle Eltern Krokus-Zwiebeln. Denn die blühenden Krokusse würden im Frühjahr Starthilfe für die Bienen leisten, um ihnen zu helfen, den Weg zu den Bäumen zu finden, wenn es ans Bestäuben der Apfelblüten gehe. Davon abgesehen, scherzt Koschnick, „sieht’s auch schön aus“.

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