Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Es gibt Informationsbedarf

Steinberger Kreuzung Es gibt Informationsbedarf

Der Umbau der Steinberger Kreuzung wird eine Belastungsprobe für die Anwohner in den Ortsteilen, durch die der Ausweichverkehr führen wird. In diversen Veranstaltungen wollen die Stadt Rinteln und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr daher die Bürger darüber informieren.

Voriger Artikel
Sommer-Uni: So geht’s weiter
Nächster Artikel
Freispruch im Prozess um Nachbarschaftsstreit

Symbolbild

Quelle: Archiv

Rinteln. Informationsveranstaltungen sollte es für Steinbergen und Engern geben – doch nicht gesondert für Westendorf, Deckbergen und Schaumburg, wie Antje Rinne (WGS) feststellte, die in Westendorf wohnt. „Ich gehe davon aus, dass lediglich vergessen wurde, auf eine unbedingt notwendige Informationsveranstaltung für die Ortschaft Deckbergen-Schaumburg-Westendorf hinzuweisen“, schreibt sie in einer E-Mail an die Stadt und die Straßenbaubehörde.

Denn schon jetzt seien Westendorf und Deckbergen, aber auch Schaumburg, „erheblich belastet“, wenn es auf der A2 zu einem Stau komme. Hinzu komme der Ausweichverkehr, wenn es auf der Steinberger Kreuzung zu größerem Rückstau komme.

Bei den Anwohnern gebe es außerdem zahlreiche Fragen zum Kreuzungsumbau – sie müssten die Gelegenheit bekommen, diese auf einer solchen Informationsveranstaltung beantwortet zu bekommen.

Das ist auch weiterhin so geplant, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Auf den Infoveranstaltungen werde es genügend Raum für die Fragen der Bürger geben.

Fragen zu Schulwegen, Müllabfuhr und Pflegediensten

Von einer „reinen Frontalveranstaltung“, wie Rinne befürchtet, auf der „ortspezifische Probleme gar nicht behandelt werden“, könne nicht gesprochen werden. Es sollten „reichlich Fragen“ gestellt werden, ob zum Thema Schulwege, Müllabfuhr oder Anfahrt von Pflegediensten – und wenn die Fragen nicht sofort zu beantworten seien, würden die Antworten nachgereicht.

Der Grund, weswegen keine gesonderte Veranstaltung für Deckbergen, Schaumburg, Westendorf eingeplant war: Die beiden geplanten Termine seien öffentlich, so Brockmann, und damit für jedermann zugänglich – ob aus Engern, Westendorf oder auch Luhden und Obernkirchen. So sei der Termin in Engern eigentlich für die Anwohner in Westendorf gedacht gewesen. Doch nach Rücksprache mit Bürgermeister Thomas Priemer habe man sich jetzt darauf verständigt, eine dritte Veranstaltung hinzuzunehmen, die voraussichtlich in Schaumburg stattfinden wird. „Wir sind offen und wollen uns gegen die Idee natürlich nicht sperren“, so Brockmann. Doch für jeden einzelnen Ortsteil könne es keine Veranstaltung geben. „Das würde irgendwann unsere Möglichkeiten sprengen.“

Weniger Verkehr auf B83 erwartet

Ohnehin seien die Bürger ganz unterschiedlich betroffen, in Westendorf beispielsweise mehr als in Deckbergen. „Ich rechne sogar damit, dass es auf der B83 weniger Verkehr geben wird, da die Ortsansässigen den Bereich großräumig umfahren werden“, so Brockmann. Eine „echte Prognose“ sei aber natürlich „schwierig“ – man müsse sehen, wie sich die Verkehrssituation entwickele.

Für Dienstag, 14. Februar, ist die Infoveranstaltung in Steinbergen geplant, für Donnerstag, 16. Februar, in Engern. Die in Schaumburg soll in der darauffolgenden Woche stattfinden. Die genauen Termine, Uhrzeiten und Orte wird die Stadt rechtzeitig mitteilen. mld

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr