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Es tut sich was im Kapellenwall

Rinteln Es tut sich was im Kapellenwall

Noch bevor die Bauarbeiten für den Mehrgenerationenpark am Kapellenwall überhaupt begonnen haben, ist ein Bestandteil des Parks schon lange da.

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Während sich die am Generationenpark Beteiligten (hinten) gestern einen Eindruck von den ersten Bauarbeiten machten, probierte Tristan den Kletterbaum aus. Sein Fazit: Taugt was!

Quelle: pk

Rinteln. Der kleine Tristan probiert ihn gerade aus. Er klettert in der alten Hainbuche am Rand des Parks herum und ist offenbar sehr zufrieden mit dem sogenannten Kletterbaum. Sehr zur Freude der am Zustandekommen des Mehrgenerationenparks Beteiligten. Diese verschafften sich jetzt einen Eindruck von den ersten Bauarbeiten vor Ort.

Ursprünglich war geplant, den Park noch in diesem Jahr fertigzustellen, sagte Rintelns Baudezernentin Elena Kuhls bei dieser Gelegenheit. Aber dann habe man festgestellt, dass die Lieferzeiten der Firmen für die Geräte sowie der Bau als solcher die Fertigstellung verzögerten. Jetzt soll der Mehrgenerationenpark im Frühjahr eingeweiht werden. In den Wintermonaten wolle die Stadt ein Nutzungskonzept für den Park erstellen. „Es soll abgestimmt werden, wann welcher Verein oder welche Einrichtung den Park zu bestimmten Zeiten nutzt“, so Kuhls. So wolle etwa der Kneipp-Verein einen seiner Kurse regelmäßig in dem Park abhalten. Ferner hätten die Leiter von Kindertagesstätten bereits Interesse daran bekundet, den Park für Familientage und Ähnliches zu nutzen. Auch Sportvereine möchten den Park nutzen. „Wir bekommen noch ständig neue Impulse“, merkte Bauhofleiter Klaus-Ulrich Hartmann an.

Im ersten Bauabschnitt ist der später beleuchtete barrierefreie Weg von der Weserpromenade in den Park gepflastert worden. Später werden parallel dazu sogenannte Barfußpfade angelegt. Zurzeit wird der Rundweg, der den Mittelpunkt des Parks bildet, gebaut. Innerhalb dieses Kreises werden dann unterschiedliche Bewegungsgeräte aufgestellt: ein Bein- und Rumpftrainer, eine Koordinationsplatte für Schultern und Arme und ein dreiteiliges Gerät, bestehend aus Schwebebalken, Slackline und einer Stange, die Übungen zur Balance dienen sollen, so etwa auch ein sogenanntes Baumstamm-Mikado in der Nähe des Kletterbaums. „Es war uns wichtig, dass der Park natürlich bleibt“, sagte Sandra Schauer, die maßgeblich an der Ausarbeitung des Konzepts beteiligt war.

Der Rundweg wird schließlich noch von Sitzbänken flankiert. Außerdem wird es einen Sandkasten für Kleinkinder geben. pk

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