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Einwohnerstatistik Rinteln Exten überholt Krankenhagen

Die Stadt Rinteln schrumpft leicht: Das geht aus der aktuellen Einwohnerstatistik hervor. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 zählte die Stadt 27230 Einwohner – inklusive Haupt- und Nebenwohnsitz – und damit 0,02 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor (27236 Personen).

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Im Vergleich zum Vorjahr ist die Einwohnerzahl leicht geschrumpft. Die meisten Einwohner zählte Rinteln im Jahr 1996 mit 29195 Personen. Grafik: Stadt Rinteln

RINTELN. Die Einwohnerzahl befindet sich damit auf einem ähnlichen Stand wie in den achtziger Jahren. Das Hoch lag im Jahr 1996 mit 29195 Einwohnern. Von 2009 auf 2010 fiel die Einwohnerzahl zum ersten Mal seit 1990 wieder unter 28000.

Vergleicht man die Zahl der Geburten mit denen der Sterbefälle, weist Rinteln eine negative natürliche Bevölkerungsentwicklung auf: Mit 778 Sterbefällen starben im Jahr 2017 mehr Menschen als dass sie geboren wurden (390 Personen). Wie auch in den vergangenen Jahren ist der Saldo der Bevölkerungsentwicklung damit konstant negativ. Im Jahr 2017 war die Differenz allerdings am größten seit Erfassung der Zahlen im Jahr 2009.

40 bis 64-Jährige dominieren

Diesen Zahlen steht jedoch die sogenannte Wanderbewegung gegenüber, also der Vergleich zwischen Zuzügen und Wegzügen. Dieser ist in Rinteln seit dem Jahr 2013 konstant positiv. Im Jahr 2017 zogen 3699 Personen in die Stadt, während 3117 wegzogen; dies ergibt ein Plus von 582 Personen. Besonders im Alter zwischen 18 und 30 Jahren ziehen mehr Menschen aus der Stadt weg als hin. Dieses Verhältnis dreht sich bei älteren Personen um.

Die am stärksten vertretene Altersgruppe ist die der 40- bis 64-Jährigen mit 36,96 Prozent. Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr (37,3 Prozent) leicht gesunken. Die über 65-Jährigen bilden die zweigrößte Altersgruppe mit 23,58 Prozent. Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Weniger jüngere Bewohner

Vergleicht man den Anteil der Altersgruppen heute mit dem Stand aus dem Jahr 2006, zeigt sich der demografische Wandel: 2006 gehörten 56 Prozent der Rintelner zur Altersgruppe ab 40 Jahren, heute sind es schon 61 Prozent. Im Vergleich dazu sind die Anteile der jüngeren Altersgruppen (0 bis 14 sowie 25 bis 29 Jahre) gesunken. Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen ist mit elf Prozent Bevölkerungsanteil jedoch gleich geblieben, ist aus der Statistik herauszulesen. Sie bilden die am schwächsten vertretene Altersgruppe in der Weserstadt.

Danach folgt die Gruppe der bis 14-Jährigen (knapp zwölf Prozent) sowie die Gruppe der 25- bis 39-Jährigen (knapp 16 Prozent). Der Anteil der Kinder ist leicht gesunken, gerade in der Gruppe der Vier- bis Sechsjährigen (von drei auf zwei Prozent) sowie der Sieben- bis Zehnjährigen (vier auf drei Prozent).

2390 Personen mit ausländischem Pass

47 Prozent der Menschen leben in der Stadt, eine leichte Mehrheit mit 53 Prozent also in den Ortsteilen. Kleinster Ortsteil bleibt Kohlenstädt mit 49 Einwohnern (–7 im Vergleich zum Vorjahr), größter Ortsteil ist Exten mit 1942 Einwohnern (+23).

Im Vergleich zum Vorjahr wurde damit Krankenhagen überholt mit 1931 Einwohnern (–8). Gemessen an den absoluten Zahlen und im Vergleich zum Vorjahr verloren Steinbergen (–39) sowie Engern (–34) die meisten Einwohner. Am stärksten hinzugewinnen konnten Rinteln (+57) sowie Todenmann (+24). Diese Zahlen beinhalten Meldungen mit Haupt- und Nebenwohnsitz, können also Mehrfachzählungen enthalten. Der Anteil der Personen mit ausländischem Pass ist im Vergleich zum Vorjahr von acht auf neun Prozent (2390 Personen) gestiegen.  mld

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