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Fernseher für Intensivstation

Rinteln / Förderverein Fernseher für Intensivstation

Patienten auf der Intensivstation sollen nach der Operation oder Behandlung in Wartephasen keine Langeweile haben – dank Fernsehbildern und Musik vom CD-Player.

Rinteln. Der Förderverein des Kreiskrankenhauses Rinteln will für ein tragbares TV-Gerät das nötige Geld bereitstellen, ebenso für einen CD-Player. 2000 Euro stehen dafür in seinem Haushaltsplan für dieses Jahr bereit.

 Im Speisesaal der Klinik hat der Verein der Freunde und Förderer des Kreiskrankenhauses bei seiner jüngsten Versammlung zunächst einen Vortrag von Oberarzt Dr. Christian Vielhauer über Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung, gehört. Dann berichtete Vorsitzender Dieter Hanke über das zurückliegende Jahr. Der Verein hat aktuell 55 Mitglieder, Tendenz gleichbleibend, die für rund 1800 Euro Beitragsaufkommen sorgen.

 Dem Krankenhaus wurden 2012 Sachspenden in Höhe von etwa 3000 Euro für anatomische Sitzkissen (Decubitusprophylaxe) und Tabletts als Zubehör für Krankenpflegestühle übergeben. Hanke: „Dabei handelt es sich um Hilfsmittel, die den patienten den Krankenhausaufenthalt erleichtern und verbessern sowie die Arbeit des Pflegepersonals unterstützen. Damit erhöht sich die Spendensumme in den letzten fünf Jahren auf 16500 Euro.“

 In diesem Jahr sind Ausgaben von etwa 2000 Euro vorgesehen, darunter ein kleiner Zuschuss an die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Krankenhauses in Rinteln. Hanke: „Diese Ausgaben werden nur durch Mitgliederbeiträge aufgebracht, Spenden erhalten wir nicht mehr.“

 Vorstand und Beirat seien sich einig, das Krankenhaus weiter zu unterstützen, so Hanke. Dabei sollten höherwertige Sachspenden mobil sein, damit sie auch im neuen Klinikum genutzt werden können.

 „Auch in diesem Jahr gilt mein Appell an die Krankenhausleitung, das vorhandene Potenzial in Rinteln weiter zu nutzen“, sagte Hanke. „Die wenigen noch vorhandenen Stationen haben nach wie vor einen guten Ruf.“ Dabei erinnerte Hanke den Sprecher der Geschäftsführung der Krankenhausprojektgesellschaft, Ralph von Follenius, an dessen vor einem Jahr bei der Versammlung gegebene Zusage: Sicherung des Standorts Rinteln und Übernahme neuer Aufgabenfelder in Rinteln wie Elektrophysiologie und Neurologie. dil

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