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Festival-Premiere gelungen

Erstes "Wesertekk" Festival-Premiere gelungen

Die Festival-Premiere ist gelungen, das kann Arne Rörtgen vom Kollektiv „Wesertekk“ schon am Sonnabendnachmittag bestätigen. Es ist ein durchmischtes, aber vor allem gut gelauntes Publikum, das seinen Weg ins Rintelner Weserangerbad gefunden hat.

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Die DJs – fünf legen in jeweils zweistündigen Sets auf – werden von einem riesigen Hexagon aus Holz umrahmt.

Quelle: mld

Rinteln. Hier, unter freiem Himmel und zu wummernden Bässen der DJs, feiern mehrere Hundert das erste „Wesertekk Open Air“ Elektro-Festival des Jahres 2017.

„Wir sind mehr als zufrieden“, sagt Rörtgen. Auch wenn das Wetter nicht gerade zum Freiluftevent einlädt: Der Himmel ist grau, und immer wieder regnet es. Das Wasser im Freibad hat gerade mal rund 20 Grad, und nur wenige Menschen schwimmen. Aber ums Schwimmen soll es nicht gehen an diesem Tag, an dem von 12 Uhr mittags bis rund 22 Uhr getanzt und gefeiert wird.

„Wir wollen die Leute allmählich an den Techno heranführen“, so Rörtgen. Genau dafür haben er und die 18 anderen Engagierten von „Wesertekk“ das Festival in ihrer Freizeit auf die Beine gestellt. Sie wollen Musikveranstaltungen für junge Leute organisieren, nicht nur, um etwas für „ihre“ Musikrichtung zu machen, sondern vor allem: für Rinteln. Veranstaltungen in Bielefeld, Hannover, oder – größer – Berlin und Hamburg gibt es viele, doch „Wesertekk“ will etwas für seine Heimatstadt tun.

1000 Besucher auf friedlichem Festival

Das Open-Air-Festival mit seiner entspannten Atmosphäre war dafür genau der richtige Anfang. Viele junge Leute waren gekommen – der Eintritt war ab 16 Jahren erlaubt –, doch auch ältere, hier und da sogar mit Kindern. Alle tanzten und feierten, dass es in der Weserstadt mindestens eine Veranstaltung auch jenseits der klassischen Konzerte oder Chorauftritte gibt. Rund 1000 Besucher waren es laut Veranstaltern insgesamt, der gesamte Tag sei außerdem friedlich verlaufen.

Das „Wesertekk“-Team hat sich merklich ins Zeug gelegt, um auf dem Areal hinter der großen Rutsche in Richtung Weser eine besondere Atmosphäre entstehen zu lassen. Durch das Holz-Rondell, das das Areal zum Freibad hin abschirmte, wirkte das Festivalgelände schnell wie ein Rückzugsort vom Alltag. Die DJs – fünf legten in jeweils zweistündigen Sets auf – wurden von einem riesigen Hexagon aus Holz umrahmt. mld

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