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Flasche ins Gesicht geschlagen

Rinteln / Polizeieinsätze Flasche ins Gesicht geschlagen

Die Polizei Rinteln meldet über die vergangene zweite Wochenhälfte mehrere Fälle von Diebstahl, Alkohol am Steuer, schwerer Körperverletzung und Halloween-Randale.

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Rinteln. Am Freitag klauten drei Jugendliche in der Hartlerstraße ein kleines Motorrad. Bei dem Versuch es zu starten, wurden Lenkrad- und Zündschloss beschädigt. Später stellten sie das Motorrad am Doktorseeweg ab. Die Jugendlichen wurden in Tatortnähe gestellt. Der Besitzer des kleinen Motorrads hat einen Schaden von etwa 600 Euro zu beklagen.

Weitere Diebstähle ereigneten sich in der Zeit zwischen Donnerstag und Freitag. Auf dem Waldparkplatz an der Kreisstraße 80 stahlen Unbekannte das Kennzeichen eines dort geparkten Tiefladers. Im selben Zeitraum wurde ein am Bahnhof abgestelltes Fahrrad der Marke „Bike Invasion“ gestohlen. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden für den Besitzer auf etwa 150 Euro.

Gegen kurz vor Mitternacht am Samstagabend ist ein 18-jähriger Autofahrer in Rinteln in eine Polizeikontrolle geraten. Dabei stellten die Beamten fest, dass der junge Mann unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

Bereits in der Nacht zuvor war der Polizei in Rinteln gegen 1.45 Uhr ein junger Autofahrer aus dem Extertal in die Hände geraten. Der 23-Jährige stand ebenfalls unter größerem Alkoholeinfluss als im Straßenverkehr zugelassen. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein sichergestellt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist gegen 0.30 Uhr ein 21-jähriger Rintelner von einem gleichaltrigen Rintelner mit einer Flasche ins Gesicht geschlagen worden. Dabei verlor er Teile seiner Schneidezähne. Zwei Stunden später gerät der 21-Jährige auf der Herbstmesse erneut in Streit, diesmal gleich mit mehreren Leuten. Die Polizei erteilte dem jungen Rintelner einen Platzverweis.

An Halloween, also am vergangenen Donnerstag, sind aus der Kendalstraße mehrere Fälle von Randalen gemeldet worden. Es wurden Eier gegen Hauswände geschmissen und Ketchup auf Treppen und Türklinken verteilt. Anwohner beschwerten sich massiv über eine Gruppe von Jugendlichen, die zwischen 14 und 18 Jahre alt gewesen sein sollen und die Schmierereien verursachten.

Ein strafrechtlicher Sachschaden, so die Polizei Rinteln, liege in diesem Fall aber nicht vor, lediglich zivilrechtliche Schäden. Die Polizei bittet um Hinweise, die Aufschluss über die Identität der Jugendlichen geben könnten. Darüber hinaus appelliert die Polizei an die Eltern von Kindern, die auf Halloween-Tour gehen, darum, sie dafür zu sensibilisieren, dass man bei Menschen, die nicht die Tür öffnen, keine Eier an die Hauswand schmeißen darf und auch andere „Sauereien“ zu unterbleiben haben.  r

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