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Flasche ins Gesicht geschlagen

Prozess Flasche ins Gesicht geschlagen

Mit einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung hat Richter Christian Rost die gefährliche Körperverletzung durch einen 24-jährigen Arbeitslosen geahndet. Zudem muss der Angeklagte ein Schmerzensgeld von 2000 Euro an den Verletzten zahlen

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Quelle: Symbolfoto

Rinteln. Der Angeklagte hatte einem gleichaltrigen Mann auf der Weserbrücke eine Wodkaflasche ins Gesicht geschlagen. Dieser zog sich bei der Auseinandersetzung unter anderem zwei teilweise abgebrochene Schneidezähne zu. Mit dem Urteil entsprach Rost den im Wesentlichen gleichlautenden Anträgen des Leitenden Oberstaatsanwalts Martin Appelbaum, des Verteidigers Nils-Günther Pengel und des Nebenkläger-Vertreters Adnan Öztürk.

Zur Zeit der Herbstmesse 2013 war das spätere Opfer nachts mit einem Freund unterwegs. Auf der Suche nach einem Taxi gingen die beiden über die Weserbrücke und trafen auf den Angeklagten, der sich dort mit mehreren jungen Leuten aufhielt. Den vorangegangenen Tag hatte der Arbeitslose damit verbracht, erhebliche Mengen Alkohol, Amphetamine und Kokain zu konsumieren.

Plötzlich schlug er zu

Er soll dann eine abfällige Bemerkung gegenüber dem späteren Opfer gemacht haben. Es kam zum Wortgefecht, plötzlich schlug der Angeklagte mit der Flasche zu. Dabei erlitt der Getroffene eine aufgeplatzte Lippe, die im Krankenhaus genäht werden musste. Außerdem brachen zwei Schneidezähne teilweise ab. Hierfür erhielt der Mann ein Provisorium, das er auch drei Jahre nach der Tat noch hat.

Vor Gericht äußerte der Angeklagte, seine Schwester sei zuvor von dem Kontrahenten geschubst worden, er sei zu Hilfe geeilt. Die Überreaktion mit der Wodkaflasche räumte er ein und entschuldigte sich bei seinem Opfer. maf

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