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Flüchtlinge sollen in die Kernstadt

Mobilität ist wichtig Flüchtlinge sollen in die Kernstadt

Eine Schaumburgerin bietet der Stadt Rinteln eine Wohnung für Flüchtlinge an und bekommt keine Antwort. Als unsere Zeitung nach rund zweieinhalb Monaten erneut bei der Verwaltung nachfragt, tut sich was.

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Quelle: pr.

Rinteln. Der Eigentümerin wird mitgeteilt, dass zunächst Wohnungen im Bereich der Kernstadt und dann im Radius Deckbergen, Steinbergen, Krankenhagen, Möllenbeck, Todenmann und Uchtdorf belegt werden. Erst wenn in diesem Bereich kein Wohnraum zur Verfügung stehe, wolle man auf die entlegeneren Ortschaften zurückgreifen, teilt Ulrich Kipp, Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung, auf Anfrage mit. Der Grund: Die Flüchtlinge, die ja über keine eigenen Verkehrsmittel verfügen, sollen möglichst mobil sein. Die eher abgelegenen Ortsteile seien dafür jedoch nicht ausreichend an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Deshalb sollen die dort angebotenen Wohnungen erst belegt werden, wenn alle zentraler gelegenen belegt sind.

„Wir mieten aber weiter an“, sagt Kipp. Seit dem Aufruf im Oktober sind mehr als 50 Angebote bei der Stadt eingegangen. Diese Liste sei inzwischen weitgehend abgearbeitet.

27 Wohnungen angemietet

Derzeit haben die Stadt und der Landkreis zusammengenommen 41 (laut Landkreis) beziehungsweise 44 (laut Stadt) Wohnobjekte in Rinteln für Flüchtlinge angemietet, die Asylheime am Bahnhofsweg und an der Kerschensteiner Straße mit eingerechnet. Davon fallen auf die Stadt Rinteln 17 Wohnungen. Vier weitere Wohnungen sind bereits angemietet worden, werden derzeit von der Stadt ausgestattet und in Kürze belegt. Mietkosten und Ausstattung werden vom Landkreis finanziert. Die Kreisverwaltung hat 24 beziehungsweise 27 Wohnungen angemietet, die Asylheime im Bahnhofsweg und Kerschensteiner Weg mit eingeschlossen.

Insgesamt leben momentan 328 Menschen in Rinteln, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, teilt Kreisdezernent Klaus Heimann auf Anfrage mit. Nicht mit eingerechnet sind hierbei die Flüchtlinge, die sich derzeit in der Prince Rupert School befinden. pk

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