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Förderpreis für Ganztags-Programm

Bürgerstiftung zeichnet Grundschule Nord aus Förderpreis für Ganztags-Programm

Sogar Ex-Finanzminister Peer Steinbrück gratulierte zu ihrem Erfolg: Für die ausgezeichnete Arbeit und das fundierte Konzept ihres offenen Ganztagsschul-Programms erreichte die Grundschule Nord den dritten Platz im Förderwettbewerb der Bürgerstiftung Schaumburg und wurde damit als einzige der beteiligten Grundschulen prämiert.

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Während Lehrerin Ulrike Schütz am Nachmittag bei den Hausaufgaben hilft oder mit Schülern spielt, proben andere Kinder für ein Theaterstück.

Quelle: mld

RINTELN. Ganz besonders positiv war den Juroren die vielfältigen Kooperationen mit anderen Rintelner Institutionen aufgefallen. „Tatsächlich können wir genau deshalb so gut arbeiten, weil wir uns mit anderen dafür zusammentun“, erklärt Schulleiterin Julia Harting. „Immerhin nehmen über 80 Kinder an den Ganztagsangeboten teil. Da ist es einfach nur sinnvoll, alle nur möglichen Ressourcen zu nutzen.“ Die Sportförderung durch den Tennisverein Rot-Weiß Rinteln und den Sportverein SC Rinteln, die Zusammenarbeit mit dem Kinderhort „Klabauternest“ im selben Gebäude sowie das Einbeziehen von Projekten wie „Klasse 2000“ und die „Förderung der Leseleistung“ wurden als vorbildlich bezeichnet.

Was aber wohl den Ausschlag für die Prämierung gab, ist das „bemerkenswerte Zusammenwirken“, so heißt es in der Begründung der Bürgerstiftung Schaumburg, zwischen der Grundschule Nord und dem Fachbereich Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen. Bereits unter der vormaligen Schulleitung von Horst Ahlswede wurden die angehenden Erzieher der BBS einmal wöchentlich eingesetzt, um in der Hausaufgabenbetreuung mitzuarbeiten, und vor allem, um im eigenen Unterricht entwickelte Projekte dann vor Ort mit den Schülern umzusetzen: den Bau von Vogelhäuschen, Sportwettbewerbe oder gemeinsames Kochen.

Win-win-situation für Schüler und Lehrer

Das Gute daran, so Julia Harting: „Die Berufsschüler lernen praxisnah für ihre eigene berufliche Zukunft, und wir wiederum profitieren von ihrem Engagement, wodurch andere Lehrerstunden frei werden – eine klassische Win-win-Situation.“

Von heute auf morgen entsteht so ein Gesamtkonzept freilich nicht. „Es war ein jahrelanger Vorlauf, bis alle Komponenten der Ganztagsschule so schön ineinandergreifen konnten. Wir wollten einfach nie aufgeben“, sagt die Schulleiterin. „Wir haben auch tolle Mitarbeiter, solche, die von Beginn an dabei waren und auch neue pädagogische Mitarbeiter, die mit Begeisterung eingestiegen sind.“ Auch das wurde von der Stiftung gelobt.

Damit die Juroren sich ganz sicher mit ihrer Auszeichnung sein konnten, besuchten sie die Grundschule Nord, sahen sich die einzelnen Abläufe an und befragten Lehrer sowie Schüler. Tausend Euro erhielt die Schule, um ihren guten Weg weitergehen zu können. Der Preis wurde ihr und Konrektorin Gertraud Blaumann anlässlich des elften Bürgermahls im Gasthof Vehlen übergeben, wo ihnen dann auch Gastredner Steinbrück viel Erfolg für die Ganztagsschul-Zukunft wünschte. cok

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