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Freie Fahrt zum Marktkauf endet Silvester

Antrag auf Daueröffnung wird vorbereitet Freie Fahrt zum Marktkauf endet Silvester

Die nördliche Zufahrt zum Marktkauf-Parkplatz wird Ende des Jahres geschlossen. Zwei Hinweistafeln am rückwärtigen Tor weisen schon darauf hin, erste Kunden schimpfen.

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Von der Straße Im Emerten und dem Thüringer Weg zu Marktkauf, von Einkaufzentrum zu Einkaufzentrum: Die beliebte Zufahrt wird bald geschlossen und einige Monate später vielleicht wieder geöffnet.

Quelle: dil

Rinteln. So auch Joachim Sauer: „Das ist doch völlig unlogisch. Die neue Verbindungsstraße soll doch die Konrad-Adenauer-Straße entlasten, und jetzt muss der Verkehr dorthin zurück.“

 Auch Marktleiter Branko Kosic wunderte sich, als er Ende November das Schreiben der Rintelner Bauverwaltung bekam: „Es gab doch bisher keine Probleme, und die zweite Zufahrt ist für uns wichtig, die Kunden nehmen sie gerne an. Selbst Anwohner fahren als Abkürzung zur Konrad-Adenauer-Straße über unsere Gelände, manchmal sogar DRK-Rettungsfahrzeuge.“

 Stadtjurist Joachim Steinbeck und Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp erläuterten gestern auf Nachfrage dieser Zeitung, warum das Bauamt tätig wurde. „Die Baugenehmigung von 2002 sieht in einer Nebenbestimmung vor, dass von hinten nur eine Feuerwehrzufahrt bestehen muss und darf“, so Kipp. „Marktkauf hatte uns dann vor dem Bau der Verbindungsstraße und des Kreisels gebeten, während der Bauzeit auch von hinten angefahren werden zu dürfen. Man befürchtete Umsatzverluste durch den Bau der neuen Anbindung an die Nordstadt. Das ist nun noch ein paar Monate länger geduldet worden.“

 Warum jetzt die Schließung? „Gerade im Weihnachtsgeschäft sieht man, wie an der Rückseite gefährliche Verkehrssituationen entstehen“, so Kipp. „Dort gibt es keine sichtbare Verkehrsregelung, aber Zustrom aus vier Richtungen. Manche Autofahrer denken, hier gilt rechts vor links, aber wer den Marktkauf-Parkplatz verlässt, kommt von einem untergeordneten Privatgelände.“

 Steinbeck ergänzte, dass das Bauamt immerhin den Hinweis gegeben habe, auf Antrag könne die Baugenehmigung auch geändert werden. Kosic kennt dieses Schreiben, das an seine Firmenzentrale in Minden gerichtet war, und er will handeln: „Wir bereiten den Antrag auf Daueröffnung schon vor, aber dafür müssen dann auch Gutachten zur Lärm- und Immissionsentwicklung vorgelegt werden. Eine Weile wird es dauern, aber wir wollen so bald wie möglich wieder die Öffnung an unserer Nordseite.“

 Entsprechende Fahrbahnmarkierungen könnten dann die Verkehrsflüsse aus vier Richtungen ordnen, denn einen neuen Kreisel wird es aus finanziellen Gründen wohl nicht geben. dil

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