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Freiluftgottesdienst in Rinteln

Heiligabend auf dem Kirchplatz Freiluftgottesdienst in Rinteln

Weihnachten einmal anders: Frühlingshafte Temperaturen haben nicht nur viele Menschen zu Spaziergängen animiert, nein, eine Rekordzahl ist auch zum Freiluftgottesdienst am Heiligabend auf den Rintelner Kirchplatz geströmt.

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So voll war der Kirchplatz Heiligabend noch nie: Bis zum Glasbläserbrunnen drängen sich die Menschen, um die frohe Botschaft zu hören.tol

Rinteln. Und die von Pastorin Sabine Schiermeyer vorgetragene Geschichte verblüffte ebenso, wie sie anrührte und begeisterte. Wann gibt es schon mal spontanen Beifall nach der Predigt? Dort war es so.

 Begonnen hatte es traditionell: Das Feuerwehrblasorchester der Stadt Rinteln spielte diesmal ohne störenden Regen „O du fröhliche“, aber gleich zweimal, weil die Pastorin es nach der Begrüßung noch einmal aufrief. Mit Taschenlampen und Laternchen machten die Besucher die schnell vergriffenen Liedzettel lesbar und stimmten ein.

 Dann die Geschichte: Ein Kind muss Weihnachten ins Krankenhaus, bekommt als Trost vom Vater die Jesuskind-Figur aus der Krippenszene – und gibt es weiter an ein anderes Kind, das Weihnachten im Krankenhaus ständig weint. Erst Generationen später taucht die geschnitzte Figur wieder auf – bei einem Flohmarkthändler für vier Euro. Kaum zurückgekauft wandert sie als Trost an eine Imbissbudenverkäuferin, die gerade ihren Job verloren hat und tieftraurig ist. „Das Jesuskind ist immer unterwegs, um den Menschen Gutes zu tun“, schloss Schiermeyer diesen Beitrag – eine wohltuende Alternative zu einer Predigt.

 In der katholischen St.-Sturmius-Kirche reichten an diesem Abend die Plätze nicht mehr aus, Menschen standen sogar noch draußen. Drinnen hörten die Besucher nicht nur sich selbst und den Kirchenchor singen. Am Ende griff Pfarrer Peter Wolowiec zur Gitarre und sang mit schöner, auch in den Höhen wohlklingender Stimme: „Steht auf, macht Euch auf den Weg“. Gemeint war im Original zwar nach Jerusalem, aber auch in ein besseres Leben. Wolowiec erklärte abschließend: „Nehmt den Geist und die Kraft dieser besonderen Nacht mit als Kraft hinein in das neue Jahr und richtet Euer Leben danach aus. Vor allem vergesst nicht das Lächeln, denn es wärmt das Leben.“ dil

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