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Freiwillige unersetzlich

Rinteln Freiwillige unersetzlich

Ohne die Ehrenamtlichen und Freiwilligen geht im Kinderschutzbund gar nichts. So viel war nach der Jahreshauptversammlung klar. Ganz besonders hob die 1.

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Kilian Steinbeck und Lennart Reinecke machen bei der Jahreshauptversammlung Musik. jak

Von Jakob Gokl Rinteln. Von Jakob Gokl

Vorsitzende Petra Rabbe-Hartinger die Rolle der Praktikanten und im letzten Jahr auch Luisa Brockhage vom Bundesfreiwilligendienst hervor. Diese wären tolle Bezugspersonen für die Kinder, seien kumpeliger und brächten einen frischen Wind in die Einrichtung. So auch die Praktikantin Taina Schlingmann, die tatkräftig bei der beliebten Reittherapie mitgeholfen hat.

 Die jüngsten Freiwilligen waren wohl Benita und Kilian Steinbeck und Lennart Reinecke, die die Jahreshauptversammlung mit einer kleinen musikalischen Vorführung eröffneten. „Ich wusste gar nicht, dass es ein ganzes Orchester geben würde“, zeigte sich Rabbe-Hartinger von den drei Musikanten begeistert, bevor sie den Mitgliedern von den Tätigkeiten des letzten Jahres erzählte.

 Zu den wichtigsten und etablierten Projekten zählte die Spiel- und Lernstube, ein Hort für Grundschulkinder mit besonderem Förderbedarf. Außerdem die Flohkiste, eine Betreuungseinrichtung für anderthalb bis dreijährige Kinder und das Familienpatenprojekt, bei dem geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter Unterstützung und Entlastung für Familien mit kleinen Kindern boten.

 Ferner organisierte der Kinderschutzbund Kurse für Eltern in schwierigen Erziehungsphasen. Auch ein Kochkurs für junge Mütter wurde angeboten. Eine wichtige Unterstützung für Familien mit kleinem Geldbeutel war die Kleiderkiste. Gegen eine kleine Mindestspende erhielten die Kinder dort gut erhaltene Kleidung, Kinderwägen und Schuhe. 2012 konnten auch 23 Kinder an der Reittherapie teilnehmen. Das Angebot wurde bei der Versammlung von Taina Schlingmann mit einem tollen Video vorgestellt, das auf große Begeisterung bei den Anwesenden traf.

 Für das nächste Jahr sind neben der Fortführung der genannten Projekte unter anderem weitere Fortbildungen im Bereich der Lernschwäche vorgesehen, als auch eine Einbindung der Kinder von 12 bis 16 Jahren. Diese hätten meist großes Interesse daran, weiter Teil einer Gruppen sein zu können.

 Am Ende wurde noch die 1. Vorsitzende Rabbe-Hartinger und ihre Stellvertreter Dirk Ackmann und Lydia Wallenstein wiedergewählt.

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