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Frontaler Zusammenstoß

Rinteln Frontaler Zusammenstoß

Beim frontalen Zusammenstoß von zwei Autos auf der Umgehungsstraße B238 zwischen den Abfahrten Rinteln Nord und Mitte sind gestern gegen 8.19 Uhr die beiden Fahrerinnen schwer verletzt worden.

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Weitere Autos kollidierten beim Ausweichen oder rammten Leitplanken.

Quelle: Tobias Landmann

Rinteln. Vier weitere Autos wurden beim Ausweichen beschädigt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 50000 Euro. Die Straße war bis 11.09 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr quälte sich durch Rinteln und verursachte Rückstaus an Ampeln und Kreuzungen.

Eine 47-jährige Suzuki-Fahrerin aus Hessisch Oldendorf war aus Richtung Steinbergen in Richtung Möllenbeck unterwegs, als sie aus ungeklärter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam ihr die 63 Jahre alte Fahrerin eines Mercedes Kombi aus Rinteln entgegen. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Frauen schwer verletzt. Die 47-Jährige war eingeklemmt, wurde vom Rettungsdienst zunächst in ihrem Fahrzeug erstversorgt und dann von der Feuerwehr Rinteln mit Spreizer und Schere aus dem Auto herausgeschnitten. Später wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 4“ zur Medizinischen Hochschule Hannover geflogen. Die 63-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Drei weitere Autos, die in Richtung Möllenbeck unterwegs waren, und ein Fahrzeug, das in Richtung Steinbergen fuhr, konnten gerade noch ausweichen, stießen dabei aber gegeneinander oder gegen die Leitplanken. Die Polizei berichtete von sechs weiteren leicht verletzten Personen aus dem Raum Lippe und Minden. Um diese Verletzten kümmerte sich der Rettungsdienst vor Ort.

„Vier der beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit“, teilt Daniela Kempa, Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes der Rintelner Polizei, mit. „Sie wurden von mehreren Abschleppunternehmen von der Fahrbahn geholt.“

An der Unfallstelle traten diverse Schmierstoffe (Motorenöl, Kühlflüssigkeit) aus den Fahrzeugen aus. Die Feuerwehr Rinteln streute Bindemittel darauf. Die Straßenmeisterei Rinteln kümmerte sich später um die Beseitigung dieser Stoffe und die Reinigung der Fahrbahn. Benzin lief nicht aus. „Da die Feuerwehr Rinteln eines ihrer Löschfahrzeuge gerade in der Werkstatt hatte, wurde zusätzlich die Feuerwehr Exten alarmiert, blieb allerdings in der Bereitstellung“, teilt Rintelns Ortsbrandmeister Thomas blaue als Einsatzleiter mit. Insgesamt waren also 30 Feuerwehrleute ausgerückt, um vorsorglich den Brandschutz zu gewährleisten und bei der Absperrung der Unfallstelle zu helfen. Sie sorgten zwischen den Lastwagen auch für ausreichend Platz zum Landen des Rettungshubschraubers. Die Feuerwehr konnte gegen 9.30 Uhr wieder abrücken.

Während die Autofahrer überwiegend ihre Schleichwege kannten, vertrauten viele Lastwagenfahrer auf ihre (oft für Pkw eingestellte) Navigationsgeräte. Dadurch gelangte der eine oder andere irrtümlich bis zum Kollegienplatz oder Dingelstedtwall. Mancher drehte auf der B238 bei Stillstand den Fahrtenschreiber einfach auf Pause. dil

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