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Für einen besseren Start beim Schulwechsel

Kooperationsvertrag Für einen besseren Start beim Schulwechsel

Wer nach der 10. Klasse die IGS Obernkirchen in Richtung einer Oberstufe verlässt, muss sich umstellen: Neue Lehrer, neue Räume, Anfahrten und Mitschüler, das bedeutet schon Stress. Hinzu kommt oft, dass die neue Schule anderes voraussetzt, als die alte mitgegeben hat. Die Eingewöhnungsphase ist deshalb oft hart. Die jetzt vertraglich vereinbarte Kooperation von IGS Obernkirchen und berufsbildenden Schulen soll diesen Effekt mindern.

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Herbert Habenicht (BBS Rinteln) und Caroline Tietjen (IGS, vorn) unterzeichnen den Kooperationsvertrag der IGS Obernkirchen und der BBS Rinteln. Dabei schauen zu die BBS-Ansprechpartnerin Karoline Pawelzik (hinten v. l.), IGS-Fachbereichsleiter Gerhard Witte und der stellvertretende BBS-Leiter Günther Potthast.

Quelle: dil

Rinteln/Obernkirchen (dil). Ziel: Der Übergang wird leichter. "Die BBS Rinteln ist mal wieder Vorreiter“, lobte Gerhard Witte, Fachbereichsleiter Technik an der IGS der Bergstadt. Das hört BBS-Leiter Herbert Habenicht gern, denn: „Strategie unsere Schule ist es, uns noch besser zu vernetzen. Wir wollen unsere schon bestehende Kooperation mit der IGS Obernkirchen jetzt in eine vernünftige Form bringen, deren Ergebnisse dann auch messbar sind („evaluierbar“).“ Sein Stellvertreter Günther Potthast kündigt schon die erste konkrete Maßnahme an: „Wir werden einen Tag der offenen Tür für die IGS einrichten, um unsere Oberstufenangebote vorzustellen. Die 9. Klassen sollen wöchentlich vier Stunden ein halbes Jahr lang bei uns in unterschiedliche Bereiche kommen, die Lehrer können sich austauschen, bei der Sprachförderung können wir zusammenarbeiten.“

 Während die IGS für ihre Schüler den Vorteil einer passgenaueren Ausbildung für den Schulübergang sieht, freuen sich Habenicht und Potthast, dass sie so den Schülerzustrom auch für die Zukunft sichern. Habenicht: „Wir sind die geborene Einrichtung für die gymnasiale Fortsetzung der IGS-Schullaufbahn.“ Caroline Tietjen, didaktische Leiterin der IGS, verweist auf eine schon bestehende Kooperation mit der IGS-Oberstufe in Stadthagen. „Aber so richtig mit Vertrag und Struktur wie mit Rinteln, das ist für uns ein Novum.“

 Eine ähnliche Kooperation unterhält die BBS Rinteln auch mit der IGS Hildburgschule in Rinteln. „Wir haben im Gegensatz zu anderen seit drei Jahren steigende Schülerzahlen“, benennt Potthast den Erfolg. „Der große gemeinsame Feind ist die Abwanderung“, sagte Habenicht, „nicht konkurrierende Schulen im Landkreis. Sind junge Leute erst mal weg, kommen sie meist nicht wieder.“

 Feste Ansprechpartnerin für die IGS ist bei der BBS Karoline Pawelzik, Lehrerin für Deutsch und Englisch und erst seit Februar an der BBS. „Aber sie ist uns schnell als besonders engagierte Lehrerin aufgefallen“, erklärt Potthast. „Und sie kommt ais dem allgemeinbildenden Schulbereich wie bei der IGS.“ Pawelzik meint: „Ich erlebe ja selbst die unterschiedlichen Wissenshintergründe der zu uns kommenden Schüler. Sie besser auf ihrem Weg zu uns abzuholen, das ist für mich sehr interessant.“

 Tietjen berichtete, dass die meisten IGS-Abgänger in Obernkirchen an die IGS-Oberstufe Stadthagen wechseln, die zweitmeisten zum gymnasialen Zweig der BBS in Rinteln oder Stadthagen. Ihre IGS ist in Rinteln der Juniorpartner: Obernkirchen hat in sechs Jahrgängen 777 Schüler, der erste Jahrgang ist schon durch. Die BBS Rinteln unterrichtet 1689 Jugendliche.

 Tietjen unterzeichnete in Vertretung ihrer Schulleitung den Vertrag, Habenicht im Namen seiner Schule.

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