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Gasalarm auf der Toilette

Rintelner Feuerwehr muss ausrücken Gasalarm auf der Toilette

Zwei älteren Frauen wird nach dem Besuch der Toilette im Erdgeschoss des China-Restaurants an der Mühlenstraße schlecht. Sie sind kaum ansprechbar, während andere Gäste und das Personal sich ganz normal fühlen.

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Mit Feuerwehrfahrzeugen ist die Einfahrt in die Mühlenstraße gesperrt, da nicht klar ist, welche Gefahr von dem Kohlendioxidfund ausgeht.

Quelle: tol

Rinteln. Sicherheitshalber werden Rettungsdienst und Feuerwehr eingeschaltet. Das Restaurant wird geschlossen, die Straße gesperrt. Die beiden Frauen kommen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Doch die Ursache ist auch am frühen Abend noch nicht gefunden.

 Die Feuerwehr ist gestern gegen 13 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz an die Mühlenstraße ausgerückt. In dem Restaurant ist Gas ausgetreten, lautete die Alarmmeldung. Zunächst habe der Verdacht bestanden, im Inneren des Gebäudes habe es eine erhöhte Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Umgebungsluft gegeben. Rintelns Ortsbrandmeister Thomas Blaue: „Der erlaubte Grenzwert liegt bei 0,5 Volumenprozent Kohlendioxid, gemessen habe ich aber nur maximal 0,2 Prozent. Darin könnte man sogar acht Stunden arbeiten. Wir wissen aber nicht, ob die Konzentration vorübergehend an bestimmten Stellen höher war. Die Ursache haben wir ebenfalls nicht ermitteln können.“

 Erstaunlich war für Blaue auch, dass überall genug Sauerstoff vorhanden war: „Und wir haben auch in den Wohnungen über dem Restaurant gemessen, da Kohlendioxid ja schwerer als Sauerstoff ist. Aber auch dort war nichts auffällig. Mehr konnten wir nicht tun. Nun muss das Gewerbeaufsichtsamt entscheiden, ob es eine Spezialfirma mit entsprechenden Geräten beauftragt, noch intensiver zu forschen.“

 Das Restaurant wurde gestern Mittag sofort geschlossen. Das Gewerbeaufsichtsamt Hannover-Hildesheim und das Ordnungsamt der Stadt Rinteln mussten erst noch das Gebäude inspizieren, um der Ursache für den erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt auf den Grund zu gehen. Die Entscheidung: Das Lokal bleibt vorerst geschlossen, darauf weist jetzt auch ein Zettel an der Tür hin.

 Eine Fachfirma wird nun beauftragt, der Herkunft des Gases weiter nachzugehen. Laut Andreas Sauermann vom Ordnungsamt kam es weder von der Theke noch aus der Küche. Die Stadt hat vorerst die Schlüsselgewalt über das Restaurant. Die Bewohner des Hauses können in ihren Wohnungen bleiben.

 Während des Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst war die Mühlenstraße vollgesperrt. Der Verkehr von der Weserbrücke wurde über die Westumgehung umgeleitet. Der Verkehr aus der Altstadt musste umdrehen. Die Schwerpunktfeuerwehr Rinteln war mit 30 Einsatzkräften und zwei Löschzügen vor Ort, unterstützt von dem ABC-Erkundungsfahrzeug aus Möllenbeck. Drei Rettungstransportwagen und ein Notarzt waren ebenfalls an der Mühlenstraße, die um 14.35 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben wurde.  tol, dil 

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