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Gegen Abriss der Eckhausfassade

Rinteln / Denkmalschutz Gegen Abriss der Eckhausfassade

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Arbeitskreis Denkmalschutz Rinteln auch die neuesten Ideen des Investors Werner Muntau zur Gestaltung des Klosterkarrees besprochen.

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Der Investor will sie abreißen, der Arbeitskreis Denkmalschutz erhalten: Die Fassade des Schefflerhauses.

Quelle: dil

Rinteln. Rinteln (rd). Konkret bezogen sich die Teilnehmer auf den Bericht unserer Zeitung vom 7. März, in dem Muntau ankündigte, die Scheffler-Fassade (heute „Tedi“) abzureißen, weil eine Dämmung der Fassade zu teuer komme. Der Arbeitskreis will die Fassade aber erhalten sehen.

 Der zweite Vorsitzende Alexander Lattermann hielt eine Dämmung der aus seiner Sicht erhaltenswerten Altbaufassade für technisch machbar, allerdings von innen. Das sei zwar mit höheren Kosten verbunden, „die jedoch in Bezug auf die Gesamtkosten der Neu- und Umgestaltung des Objekts kaum ins Gewicht fallen“, so Lattermann.

 Vorsitzender Matthias Wehrung sprach der Fassade eine das Stadtbild prägende Funktion zu. Sie sei – ebenso wie die Fassade des Gebäudes der Schaumburger Zeitung – ein Beispiel für die Baukultur der vergangenen Jahrhunderte: „Im architektonischen Einklang mit den benachbarten Gebäuden des Kollegienplatzes und der Klosterstraße bildet die Fassade des Hauses Scheffler ein ästhetisch ansprechendes Bild am Beginn der Fußgängerzone. Dort einen Neubau zu errichten – ohne Sensibilität für die städtebauliche Harmonie des Kollegienplatzes – ist mit der Bewahrung der Baukultur der Stadt nicht zu vereinbaren.“

 Lattermann und Wehrung wiesen auf den Beiplan zur Erhaltungssatzung der Stadt Rinteln hin, die den Gebäudekomplex Scheffler an der Ecke zur Kahlergasse einbezieht.

 Abschließend äußerten die Mitglieder ihr Erstaunen auch darüber, dass im Zusammenhang mit der Planung des Klosterkarrees der Abriss der Fassade des Hauses Scheffler noch nie zur Diskussion gestanden habe. Auch beim Gespräch mit dem Arbeitskreis im August habe Muntau vom Erhalt der Fassade gesprochen, den den der Arbeitskreis schon damals begrüßt habe.

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