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Gegen "Bausünden"

Neue Gestaltungssatzung Gegen "Bausünden"

Ein Fachbüro soll eine neue Gestaltungssatzung für die Rintelner Altstadt erarbeiten, beschloss der Bauausschuss jetzt. Einstimmig hatte sich schon der Ortsrat dafür ausgesprochen, denn die derzeit noch geltende Satzung stammt aus dem Jahr 1998 und gilt als nicht mehr zeitgemäß und rechtssicher.

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RINTELN. Sinn der neuen Satzung sei, so allgemeiner Tenor im Bauausschuss, künftig „Bausünden“ zu vermeiden. Was das genau ist, das wollten die Politiker nur allgemein beschreiben: Pseudofachwerk und „Disneyland“ wie Uta Fahrenkamp (Grüne) es formulierte.

 Fachwerk sollte tatsächlich Holz-Fachwerk sein und nicht nur eine „vorgehängte Fassade“, wobei grundsätzlich auch moderne Architektur möglich sein müsste. Nur eben dort nicht, wo es ein denkmalgeschütztes „Ensemble“ oder eine Häusergruppe zu erhalten gelte.

 Die CDU stört sich auch an der Farbauswahl mancher Bauherren. So gebe es inzwischen „vermehrt Fassadenanstriche in Hell-, Mittel- und Dunkelgrau, die sich farblich nicht in die Umgebung einfügen und unverhältnismäßig hervorstechen“. Diese Anstriche erinnerten mehr an ein „Industrie- und Gewerbegebiet“.

 Die neue Satzung gibt es nicht zum Nulltarif: 20.000 Euro sollen dafür in den Finanzhaushalt eingestellt werden. „Mit den Kapazitäten der Verwaltung ist das nicht zu leisten“, erklärte Baudirektorin Elena Kuhls.  wm

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