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„Geht in die Beine“

Rinteln / Volksbank-Lauf „Geht in die Beine“

Dank vieler Nachmeldungen hat sich das Meldeergebnis des 15. Rintelner Volksbank-Laufs von 400 Mitte der Woche noch auf rund 650 geschraubt. Und fast alle waren zufrieden: Wetter gut, Piste abwechslungsreich, Publikum sehr motivierend. Dass die Sieger meist von auswärts kamen, spricht für die Beliebtheit des Rennens durch die Altstadt. Nur Marlen Rösemeier (THW Rinteln) über zehn Kilometer als beste Frau und die Hildburg-Realschule mit mehr als 130 Startern als wiederum kopfstärkste Mannschaft sorgten für Triumphe aus der Weserstadt.

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Die Bambini machen den Anfang.

Quelle: dil

Rinteln (dil). Noch am frühen Morgen sorgten das THW für Absperrungen und VTR-Helfer für die Kreidespuren auf den Strecken, dann ging es um 10 Uhr mit dem Bambini-Lauf los. Rund 50 Starter legten volle Pulle los und kamen entsprechend ausgepowert ins Ziel. Bei den 1,2 Kilometern für Schüler und Schülerinen räumte die TWG Nienstädt/Sülbeck mit den jeweils drei ersten Plätzen ab: Erste wurden Hannes Hänsler und Leona-Sophie Picker. Das Fünf-Kilometer-Walking gewann Wolfgang Stroh aus Stadthagen, bei den Frauen lag Eva Stroh vom selben Verein vorn.

Im Fünf-Kilometer-Lauf setzte sich bei den Frauen Lea Schnetzke (TuS Niedernwöhren) durch, bei den Männern Philip Priebe (Eintracht Hameln). Priebe strahlte: „Verschiedene Profile, viel Publikum, das motiviert. Und sehr gutes Wetter, da bin ich auch mit einer Minute über meiner Bestzeit zufrieden. Ich wurde ja nicht stark gefordert. Aber es war viel Pflaster dabei, das geht doch ganz schön in die Beine.“

Mit nicht gefordert hätte er Marathon-Ass Jobst von Palombini aus Bückeburg meinen können, der sich hier mit dem 7. Platz begnügte: „Ich habe gestern kirchlich geheiratet und Taufe meines Sohns gehabt, das wurde bis 2 Uhr gefeiert. Aber es tut gut, mal wieder den Puls auf einer kurzen Strecke bis zum Anschlag zu bringen. Mein großes Saisonziel ist aber wieder der 1150-Kilometer-Lauf vom Ärmelkanal bis zum Mittelmeer in 18 Tagen.“ 17 Marathons hat er in diesem Jahr schon absolviert.

Über zehn Kilometer setzte sich Emanuel Schoppe (LG Braunschweig) durch. In diesem Feld fand sich auch Lokalprominenz. Joachim Schorling, Vorstand des Hauptsponsors Volksbank in Schaumburg, war mit seinen 44:34 Minuten und dem 33. Platz zufrieden. „Als ich hinter mir die bestplatzierte Frau heranspurten sah, habe ich ihr kurz vor dem Ziel noch den Vortritt gelassen.“ Es handelte sich um Marlen Rösemeier, die die Frauenwertung gewann. Zweieinhalb Minuten später kam Volksbank-Prokurist Ansgar Haverkamp über den Zielstrich, nicht enttäuscht, dass sein Chef vor ihm lag. „Im vergangenen Jahr lief es umgekehrt, so wie heute ist es doch besser.“

Zwischen den beiden Bankern lag der Erste Stadtrat Jörg Schröder auf dem 41. Platz und freute sich über 45:34 Minuten. Dreimal Training pro Woche in der Weserniederung macht sich also bezahlt. Beim Seriensieger Hildburg-Realschule war Schulleiter Horst Kynast glücklich, dass auch Lehrer als Vorbild für die Schüler mit auf die Strecke gingen.

Zufrieden zeigte sich auch Karl-Heinz Frühmark, Vorsitzender des Veranstalters VT Rinteln: „Als es kurz vor 10 Uhr ein paar Regentropfen gab, machte ich mir Sorgen wegen des Wetters, aber es ist alles gut gelaufen.“ Einziges Problem: Zweimal hatte seine Startpistole Ladehemmung. „Immerhin: Auch der 15. Volksbank-Lauf hatte im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen im Schaumburger Land wieder das größte Teilnehmerfeld.“
Die DRK-Sanitäter zogen ebenfalls zufrieden Bilanz: nur ein paar Schürfwunden nach Stürzen, sonst alles ruhig. Bis auf einen Zwischenfall gab es auch für das THW nichts Aufregendes. An einer Absperrung wollte ein Autofahrer nicht einsehen, dass er umdrehen musste. Er wurde beleidigend. Eine Anzeige bei der Polizei soll folgen.

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