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Geldstrafe für Betrug mit Motorsäge

Rinteln Geldstrafe für Betrug mit Motorsäge

Mit einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro ist nun der Betrugs-Prozess um eine versteigerte Motorsäge für einen Rintelner zu Ende gegangen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Rinteln. Dagegen wurde seine ebenfalls angeklagte Ehefrau vom Vorwurf freigesprochen, bei dieser Tat mitgemacht zu haben. Laut Anklage hatten die Eltern von drei Kindern die Säge für gut 580 Euro über eBay unter falschem Namen und falscher Berliner Adresse verkauft. Das Gerät wurde danach nicht geliefert, stattdessen aber die Summe kassiert.

 Im Oktober 2012 ersteigerte ein Mann aus Schleswig-Holstein die Motorsäge für 586 Euro. Diese hatte der Rintelner angeboten und das Geld auf das Konto eines seiner Kinder überweisen lassen. Als die Ware trotz mehrerer Nachfragen nicht bei ihm ankam, erstattete der Geschädigte Anzeige bei der örtlichen Polizei.

 Während das Ehepaar jetzt vor Gericht die Aussage zur Sache verweigerte, hatte es sich früher bei der Polizei dazu eingelassen. Demnach hatte der Rintelner die Säge versteigert, gemeinsam mit seiner Ehefrau wurde sie verpackt und verschickt. Den Einlieferungsbeleg bewahrte man jedoch nicht auf, sondern warf ihn weg.

 Staatsanwalt Wilfried Stahlhut wertete das Geschehen als einen gemeinschaftlichen Betrug. Er sah in dem Mann den Haupttäter, seine Ehefrau habe mitgemacht. Stahlhut forderte für beide Geldstrafen.

 Dagegen unterstrich Richter Christian Rost, dass der Ehefrau des Angeklagten nichts nachzuweisen sei. Er ging davon aus, dass der Rintelner die Säge nicht verschickt hatte. Folglich sei sie auch nicht gemeinsam verpackt worden.

 Immerhin scheint der Geprellte aus Schleswig-Holstein nicht völlig leer ausgegangen zu sein: Er gab vor Gericht an, 166 Euro seien bisher an ihn zurückgezahlt worden. maf

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