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Gemeinsam ein Zeichen setzen

15 Jahre Hospizverein in Rinteln Gemeinsam ein Zeichen setzen

Das Tabu ist gebrochen, das ist auch eine Leistung des Hospizvereins. Seit 15 Jahren setzt sich der Verein in Rinteln nicht nur für eine würdige Behandlung von schwer kranken und sterbenden Menschen ein, sondern auch für einen menschlichen Umgang mit dem Tod.

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Rinteln. Ein Thema, über das früher kaum gesprochen, geschweige denn öffentlich diskutiert wurde. Früher sei kaum in einem Zeitungsartikel unterzubringen gewesen – „zu deprimierend, höchstens im Oktober oder November“, erinnert sich die Vorsitzende Ingeborg Schumer.

 Heute, 15 Jahre später, gibt es dieses Problem nicht mehr. Für Bürgermeister Thomas Priemer ist es auch eine Selbstverständlichkeit, als Schirmherr für die Feier des 15-jährigen Bestehens des Vereins zu fungieren. Dieses soll am Sonnabend, 2. April, mit einer großen Veranstaltung im Brückentorsaal begangen werden. „Und die Gelegenheit wollen wir nutzen, die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zusammen mit der Stadt Rinteln zu unterschreiben“, erklärt Schumer. „Rinteln braucht diesen Verein“, betont Priemer, der die Charta ebenfalls unterschreiben möchte. Diese steht unter dem Titel „Jeder hat ein Recht auf Sterben unter würdigen Bedingungen“ und umfasst fünf Leitsätze.

 „Mittlerweile umfasst der Verein 242 Mitglieder“, erklärt Kassenwart Hans-Joachim Schumer. Bei der Festveranstaltung soll noch einmal umfangreich über die Arbeit des Hospizvereins aufgeklärt werden. Außer Vorträgen und einem Pantomimen-Theaterstück wird auch der Gemischte Chor „Saitensprung“ aus dem Extertal auftreten. „Wir sind nämlich keine traurigen Menschen“, erklärt Schumer. „Das denken aber viele Menschen.“ Doch nur weil man sich dem Thema Tod und Sterben auseinandersetze, verliere man nicht die Freude am Leben.

 Mehr Informationen zur Hospiz-Charta finden sich unter www.charta-zur-betreuung-sterbender.de. Eine Unterschriftenliste liegt bei Buch&Wein und im Bürgerbüro aus. jak

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