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Gewehr bei Durchsuchung sichergestellt

Rinteln / Gericht Gewehr bei Durchsuchung sichergestellt

In einem Prozess um den unerlaubten Besitz verschiedener Waffen hat ein Rintelner (33) nun eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten mit Bewährung kassiert.

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Bei einer Durchsuchung seines Hauses hatten Ermittler unter anderem ein Schnellfeuergewehr, mehrere Flinten, aber auch Schwarzpulver und Pyro-Knallpatronen sichergestellt. Eine Genehmigung beziehungsweise Erlaubnis hierfür besaß der Sportschütze nicht.

 Mit dem Urteil folgte das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Christian Rost vollständig dem Antrag von Staatsanwältin Karin Dubben. Dagegen ging Verteidiger Thomas Vollbrecht von einem minder schweren Fall aus und hielt eine Geldstrafe für angemessen.

 Im Sommer 2012 kam es zu einer Durchsuchung von Räumlichkeiten des Angeklagten. Dabei wurden mehrere Waffen hinter einem Vorhang gefunden, darunter ein aus der Schweiz stammendes Schnellfeuergewehr. Dieses unterliegt dem Kriegswaffenkontrollgesetz, ein Verstoß dagegen ist ein Verbrechenstatbestand. Die nachträglich veränderte und inzwischen nur noch halbautomatische Waffe wurde ebenso wie die anderen sichergestellten Gegenstände von Fachleuten in Hannover zwei Monate lang untersucht. Die Experten begutachteten unter anderem eine italienische Bockbüchsflinte und eine russische Doppelflinte, rund 800 Gramm Schwarzpulver sowie 26 Stück Pyro-Knallpatronen.

 Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte geständig und gab an, dass er die Waffen überwiegend von einem Onkel geschenkt bekommen habe. Dieser besaß ein Haus im Ausland und habe ihm die Sachen mitgebracht.

 „Ich habe die seit Ewigkeiten nicht mehr in der Hand gehabt“, sagte er über die Waffen. Letztlich stand für den 33-Jährigen fest: „Mir würde so etwas nicht wieder passieren.“ r

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