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Haft für dreisten Betrug

Rinteln / 15 Kisten Bier Haft für dreisten Betrug

Für den dreisten Betrug mit 15 Kisten Bier und sieben Kisten Limonade hat ein 57-jähriger Ostwestfale nun weitere vier Monate Haft kassiert.

Rinteln. Der Mann, der zurzeit eine frühere Reststrafe wegen Betrügereien mit derselben Masche absitzt, hatte die Getränke in einem Markt auf Kommission übernommen, später aber nicht bezahlt. Stattdessen löste er die Ware in einem anderen Geschäft ein und kassierte rund 350 Euro.

 Am 14. Dezember 2011 fuhr der Angeklagte zu einem Rintelner Getränkemarkt. Dort kaufte er 22 Kisten Getränke auf Kommission, sagte die Bezahlung zum 21. Dezember zu und gab eine falsche Adresse an. Eine Bezahlung der Getränke erfolgte bis heute nicht, wodurch ein Schaden von 355 Euro entstand. Die vollen Kisten brachte der vielfach vorbestrafte Mann anschließend zu einem anderen Rintelner Geschäft, wo er das entsprechende Geld ausbezahlt bekam.

 Vor Gericht machte der von Rechtsanwalt Nils-Günther Pengel verteidigte Ostwestfale einen reumütigen Eindruck. „Mir stand das Wasser bis zum Hals. Ich brauchte ganz einfach Geld zum Leben“, äußerte er. Für die erhoffte Bewährungsstrafe reichte sein Geständnis nicht. „Bei den vielen Vorverurteilungen kommt nur eine Freiheitsstrafe in Betracht, Bewährung gibt es nicht“, so Richter Christian Rost. Mit seinem Urteil folgte er im Wesentlichen dem Antrag von Staatsanwalt Timo Goldmann. maf

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