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Hallenbad schreibt rote Zahlen

Umfrage Hallenbad schreibt rote Zahlen

Die Sorge um den Fortbestand des Hallenbades ist bei vielen Hallenbadfreunden nicht nur in Rinteln groß. In einer Umfrage, die unsere Zeitung unter Badbesuchern gemacht hat, kristallisierte sich ein Meinungstrend heraus: Das Rintelner Hallenbad soll erhalten bleiben wenn es nicht anders geht, auch so, wie es ist.

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Besonders beliebt bei den Hallenbadbesuchern sind die Ausmaße und die Gestaltung des Beckens.

Quelle: jan

Rinteln. VON JAN OLDEHUS UND ANNINA HÄFEMEIER

Rinteln. Die Sorge um den Fortbestand des Hallenbades ist bei vielen Schwimmfreunden nicht nur in Rinteln groß. Am Telefon und in einer Umfrage unter Badbesuchern, kristallisierte sich ein klarer Meinungstrend heraus: Das Rintelner Hallenbad soll erhalten bleiben, und wenn es nicht anders geht, auch so, wie es ist. Zwar äußerten einige Befragte Verbesserungswünsche, etwa hinsichtlich der Sauna, der Beckengröße und der Ausstattung (Beispiel: Rutsche), doch alles in allem sind Benutzer des Bades ganz offensichtlich zufrieden mit dem nach Auffassung des Kreisbauamtes dringend grundsanierungsbedürftigen Hallenbad. „Das Rintelner Hallenbad ist für mich das schönste in der Umgebung. Deshalb komme ich extra aus dem Extertal hierher“, schwärmte Gisela Grabe (66) bei unserer Umfrage. Und Michael Broermann (53) antwortete auf die Frage „Was gefällt Ihnen am Rintelner Hallenbad, und was würden Sie noch verbessern wollen?“ mit den Worten: „Das Hallenbad ist super so, wie es ist.“

 Doch trotz der 75000 bis 80000 Besucher pro Jahr schreibt der Betrieb rote Zahlen. Und ob eine Grundsanierung zur Folge hätte, dass das Bad mehr Kunden anzieht als bisher, diese Frage kann niemand beantworten. Peer Zach vom Kreisbauamt: „Bäder dieser Art sind alle defizitär.“ Er plädiert dafür, „auf einen Rutsch alles“ zu sanieren. Geschätzte Kosten: 4,5 Millionen Euro.

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