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Herbstfest mit traurigem Beiklang

Rinteln Herbstfest mit traurigem Beiklang

„Kein schöner Land in dieser Zeit“ – Das alte Volkslied, gemeinsam gesungen von fast 100 Gästen als Abschluss des Schaumburg-Festes, fasste zusammen, was die Mitglieder des Heimatbundes der Grafschaft Schaumburg einen sonnigen Nachmittag lang erlebt und entspannt genossen hatten.

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Jetzt Ehrenmitglied: Ingrid Klodt war das erste weibliche Vorstandsmitglied des Heimatbundes.

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Rinteln. Das Fest am Sonnabend auf der Burg, die dem Heimatbund und dem Landkreis ihren Namen verliehen hat, wurde in diesem Jahr aber überschattet vom Tod des ehemaligen Vorsitzenden Günther Klußmeyer, der den Verein von 1996 bis 2006 geleitet hat. Klußmeyer und seinem engagierten Wirken habe der Heimatbund „viel zu verdanken“, sagte Dr. Reinhard Kniewske, derzeitiger Vorsitzender des Heimatbundes. So sei dieser unter anderem wesentlich beteiligt gewesen „an der Weiterentwicklung unseres Museums Eulenburg“.

 Zwei Tage nach der Beisetzung des ehemaligen Vorsitzenden schien das musikalisch-literarische Programm des Nachmittags einen ganz spezifischen Beiklang zu haben. „Der Herbst ist da“ hatten die Dichterin und Rezitatorin Gundi March-Asche sowie die Sopranistin Beate Josten und der Bass-Bariton Thomas Klein ihr Programm überschrieben. Mit Gedichten und Gedanken sowie Liedern zum und über den Herbst sowie zum Thema Jagd ließen die Drei vor der grandiosen Kulisse des Wesertals ein sowohl teils besinnliches als auch heiteres herbstlich farbenfrohes Gesamtbild entstehen. Bei Wildgerichten aus der Burg-Restaurant-Küche klang das Fest aus, während über dem Wesertal die Sonne bereits dem Mond Platz gemacht hatte.

 Nicht zu vergessen: Das Schaumburg-Fest war auch der Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder – so wie für Ekkehard Rietz, der als Wahl-Rintelner vor 50 Jahren in den Heimatbund eingetreten war. Ingrid Klodt, Luise Menzel, Eva-Maria Oberdieck, Gertrud Schmieder und Karl Vogt dankte der Vorsitzende für ihre 25-jährige Treue zum Heimatbund der Grafschaft Schaumburg.

 Und mit der Ernennung zum Ehrenmitglied würdigte Kniewske zusätzlich Ingrid Klodts Verdienste um den Heimatbund. Denn: Nach ihrem Beitritt im Jahr 1989 habe sie vor allem viele Fahrten organisiert, die sich positiv auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen ausgewirkt hätten. „Alle Fahrten wurden immer gut angenommen und es sind sogar Wartelisten geführt worden.“ Darüber hinaus sei Ingrid Klodt „das erste weibliche Vorstandsmitglied von 1994 bis 2004 im Heimatbund“ gewesen. who

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