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„Hervorstechend gute Sommeruni“

Rinteln „Hervorstechend gute Sommeruni“

Die Rintelner Sommeruni 2015 ist Geschichte – und die Bilanz fällt sehr positiv aus. 285 Teilnehmer, das reicht zwar nicht an den Rekord von fast 350 beim Abi-Doppeljahrgang 2011 heran, ist für normale Jahre aber Spitze.

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Vom Angebot begeistert, von der Organisation nicht immer: Jasmin Spangenberg (v. r.), Sarah Jahnel und Laura Mogwitz.

Quelle: dil

Rinteln. Das erstmalige Vorziehen in die Schulzeit wertet Volkshochschul-Direktorin Undine Rosenwald-Metz ebenfalls als Erfolg, sieht aber Schwierigkeiten, das im nächsten Jahr wieder so zu machen. Von Studenten wie auch Dozenten und Betrieben habe sie nur positive Resonanz vernommen. „Man bemüht sich inzwischen immer stärker um guten Nachwuchs, das war nicht immer so“, stellt Rosenwald-Metz fest.

Das Interesse der Studenten an den 25 Studiengängen zum Ausprobieren war breit gestreut, die Motivation hoch. Nur eine Veranstaltung (Romanistik) fiel mangels Interesses aus. Die Exkursionen nach Nienburg, Wolfsburg und Holzminden waren jeweils ausgebucht, nächstes Jahr würde die Direktorin der Volkshochschule (VHS) gerne wieder die Hochschule Weserbergland in Hameln (diesmal wegen Gebäudesanierung nicht besuchbar) und zudem die Firma Phoenix Contact ansteuern.

Da im nächsten Jahr die Sommerferien viel früher beginnen und die Schulen deshalb am Schuljahresende ziemlichen Terminstress haben dürften, ist nicht klar, ob die Sommeruni 2016 wieder vor den Ferien sein wird. „Nach diesen Sommerferien ziehen wir wieder mit allen Beteiligten Bilanz und überlegen, wie es beim nächsten Mal gemacht werden soll“, sagt die VHS-Direktorin. Auf jeden Fall aber werde es wieder den neu eingeführten Berufsinformationstag im Gymnasium geben. „Der kam bei Firmen und Studenten sehr gut an, sogar Schüler anderer Schulen sind gekommen, aber nicht viele“, freute sich Rosenwald-Metz.

Die Teilnehmer waren diesmal so weit angereist wie noch nie: bis aus Südafrika, Kendal (England), Slawno (Polen), Stuttgart und Köln, aber hauptsächlich aus der Region. 161 kamen aus dem Landkreis, davon wiederum 110 aus Rinteln. Rund 100 Studenten waren zum Schlafen in Klassenräumen des Gymnasiums Ernestinum untergebracht, „und es gab keine Probleme“, teilte Bernadette Unger-Knippschild von der VHS in Rinteln mit. Die erwachsenen Nachtwachen dort hatten kaum zu tun. Für Unger-Knippschild, seit drei Jahren dabei, war es eine „hervorstechend gute Sommeruni“.

Am Donnerstag tobten sich die Jugendlichen bei der Abschlussdisco im „Happy Night“ auf der Tanzfläche noch mal richtig aus, gestern Morgen waren insgesamt zehn Studienveranstaltungen im Angebot. Nach dem Essen und der Zertifikatsübergabe im Brückentorsaal ging es auf die Heimreise.

Und welches Fazit ziehen die Studenten selbst? Jasmin Spangenberg (17) aus Hamburg: „Sehr gut und hilfreich, da ich nicht im überlaufenen Hamburg studieren will. Und mein Fach wird nun Wirtschaftspsychologie.“ Laura Mogwitz (18) aus Stadthagen: „Seminare interessant, Dozenten nett, und ich weiß jetzt, welche Fächer ich für mich ausschließe.“ Sarah Jahnel (18) aus Wunstorf: „Große interessante Auswahl, tolle Exkursionen. Auch ich weiß nun, was ich nicht will, habe aber auch Alternativen gefunden.“ Alle drei lobten besonders den Berufsinformationstag, kritisierten aber, keine festen Ansprechpartner für organisatorische Mängel gefunden zu haben. Das Trio ärgerte sich, dass der Disco-Abend keine geschlossene Veranstaltung und die Alterskontrolle uneffektiv gewesen sei. Unger-Knippschild erklärt, früher seien die Disco-Abende schwach besucht gewesen, der Wirt müsse aber auch verdienen. Gäste seien willkommen. Diesmal kamen mehr als 200 Studenten. dil

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