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Historische Bauten neu bewerten

Standortvorteile sichern Historische Bauten neu bewerten

Der Ausblick auf die Projekte 2015 stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Vereins Arbeitskreis Denkmalschutz. Vorsitzender Matthias Wehrung erklärte, dass die historische Bausubstanz, die Lage und die Einbindung in die touristische Infrastruktur bedeutsame Standortvorteile für Rinteln seien.

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Quelle: SN

Rinteln. Um mit diesen Pfunden zu wuchern, sei aber eine fachliche Neubewertung der Gebäude im Kernstadtbereich notwendig.

 Einzelne Fachwerkbauten, Häuserensemble und bedeutende Bauten anderer Epochen sind bislang nicht im Verzeichnis der Baudenkmäler Rintelns enthalten. Das Verzeichnis müsse deshalb überarbeitet werden. Und das auch, weil verschiedene Baudenkmäler nicht mehr existieren. Für eine genaue Analyse des Baubestands seien spezialisierte Sachverständige zu beauftragen, die sich eng mit dem niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover und der Unteren Denkmalbehörde abstimmen müssten.

 Wehrung verwies auf den Vortrag von Katrin Barthmann vom Landesamt für Denkmalpflege, das die Nachbegutachtung für notwendig erachtet, wenn die vorliegende Denkmalliste veraltet oder lückenhaft ist. Hinsichtlich der Kosten verwies Barthmann auf Duderstadt, wo die Begutachtung stattfand. Dort haben private Sponsoren die Stadtkasse mit Spenden entlasten können.

 Die Begutachtung sowie die Kostenfrage wurden neben weiteren Themen beim ersten Treffen des AKD-Vorstands mit Bürgermeister Priemer und Baudezernatsleiterin Elena Kuhls angesprochen. Wehrung berichtete, dass der neue Bürgermeister der Denkmalpflege gegenüber sehr aufgeschlossen sei. Die vom AKD vorgebrachte Initiative zur Neubegutachtung will Priemer verwaltungsintern abklären.

 Wehrung stellte weitere Pläne für das Jahr 2015 vor: Zusammenführung von Baudenkmalen mit Natur- und Kleindenkmalen, Sicherung des kulturellen Erbes in den Ortsteilen sowie die Kooperation mit den Denkmalpflegern aus den benachbarten Städten. Um die Neubegutachtung zu unterstützen, hat der AKD mit der Dokumentation der Altstadtstraßen begonnen. Diese Arbeit wird 2015 fortgesetzt. Außerdem will der AKD im kommenden Jahr fordernd die Belange des Denkmalschutzes in Rinteln vertreten. dil

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