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Im Team die Kita weiter entwickeln

Rinteln Im Team die Kita weiter entwickeln

Zurück zu den Wurzeln, könnte man bei der neuen Leiterin des Kindergartens St. Nikolai sagen. Manuela Kleine wurde 1964 in Rinteln geboren, lebte dort bis zum Alter von 24 Jahren.

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Rinteln. Am 1. November kehrte sie beruflich zurück, ihr Lebensmittelpunkt liegt aber weiter in Hille (Kreis Minden-Lübbecke), wo sie mit ihrem Mann auf einem nicht mehr bewirtschafteten Bauernhof wohnt.

„Teamarbeit ist mir besonders wichtig, und im Team möchte ich diese Kita weiter entwickeln“, sagt die Leiterin, die 30,5 Stunden pro Woche tätig ist. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin ist sie die Hälfte der Zeit selbst in der Kinderbetreuung, für Verwaltungs- und Leitungsarbeiten bleibt nur die zweite Hälfte. Die Stelle war entsprechend geändert worden, weil die reine Nachmittagsgruppe weggefallen ist. Heute gibt es drei Gruppen: die „Wawuschels“ ganztags, die „Zwerge“ und „kleinen Strolche“ vormittags bis maximal 14 Uhr. „Unsere 70 Plätze sind ausgebucht und weiter gefragt. Seit Anfang November haben schon wieder sechs Familien wegen eines kurzfristigen Betreuungsplatzes angefragt“, sagt Kleine. „Ein Kind kann immerhin auf einen Ende des Jahres frei werdenden Platz, die anderen müssen aber wohl bis zum neuen Kindergartenjahr warten.“

In Team-Arbeit hat Kleine bereits ein von ihren Kolleginnen geplantes Projekt mit diesen umgesetzt. Der ehemalige Mitarbeiterraum wurde zum Speiseraum mit Küchenzeile, denn bisher nahmen die Kinder Frühstück und Mittagessen in einem Raum zu sich, dessen andere Hälfte gleichzeitig zur Gruppenbetreuung genutzt wurde. Kleine: „Das passte nicht gut zusammen.“

Nicht nur die Kolleginnen packten mit an, sondern auch einige Väter, denn es mussten schwere Möbel bewegt werden. Zudem wurden die Wände der neuen Mensa in freundlichen Farben gestrichen. Es soll nicht der letzte Arbeitseinsatz gewesen sein.

Kleine absolvierte die Ausbildung zur Erzieherin an der Rintelner Fachschule für Sozialpädagogik, war dann in zwei Familien tätig, weil es keine Festanstellungen gab. Ihre erste feste Stelle hatte sie in Paderborn, später ging es nach Minden. Danach studierte sie noch Sozial- und Religionspädagogik in Hannover, schloss 2008 mit dem Diplom ab. Es folgten fünf Jahre als Diakonin in Rehburg, dann drei Jahre als Sozialpädagogin mit Präventionsarbeit ganztags in der Grundschule Kutenhausen bei Minden. Und jetzt eben Rinteln.

„Das Fahren bin ich gewöhnt, es stört mich nicht“, sagt die neue Kita-Leiterin. „Nach Hannover war ich von Hille mit Bus und Bahn hin und zurück pro Tag vier Stunden unterwegs, nach Rehburg waren es 48 Kilometer, jetzt nach Rinteln sind es nur 37.“

In Rinteln habe sie mehr Verantwortung, betont Kleine den Reiz der neuen Aufgabe. Und wenn sie sich für eine neue Aufgabe entschieden habe, wolle sie auch dauerhaft etwas daraus machen. Suche nach einem Job mit weniger Kilometern? „Nein, ich fühle mich hier wohl und bleibe.“ dil

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