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Mehrgenerationenspielplatz Immer in Bewegung bleiben

Es gibt eine Menge zu entdecken beim neuen Mehrgenerationenspielplatz. Das wusste vor allem die kleine Luisa (8) zu schätzen, die sich als eine der Ersten nach der Rede des Bürgermeisters auf die Schwingpedale traute.

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Bürgermeister Thomas Priemer muss bei der Eröffnung des Mehrgenerationenplatzes auch selbst ran. tol

Rinteln. „Bewegt euch doch auch!“, rief die Grundschülerin ihren beiden noch etwas unschlüssig danebenstehenden Eltern zu, die aber vom plötzlich einsetzenden Nieselregen erlöst wurden.

 Doch die Zwangspause währte nicht lange, und nach dem Wolkenbruch zeigte zunächst die Hamelner Gruppe „Blackflash“, wie man auch ganz ohne Geräte ins Schwitzen kommt. Zu den treibenden Klängen der hiesigen Trommelgruppe „Epba“ verausgabten sich die Sportfreunde, während die Kinder sich an den Geräten vergnügten.

 Als bei den Jüngeren das Interesse etwas nachließ, trauten sich auch einige Ältere an die Geräte und versuchten zu ergründen, wie die Anweisungen der Erklärtafeln umzusetzen sind. „Ich kann mir schon vorstellen, dass das richtig anstrengend wird“, meinte die Mutter der kleinen Luisa, die sich von ihrer Tochter doch noch zur Bewegung animieren ließ.

 In der Erde zwischen den kreisrund angeordneten Geräten lassen sich bisher kaum Grashalme blicken, doch das soll sich bald ändern, versprach Bürgermeister Thomas Priemer. Auf der dann hoffentlich grünen Wiese sollen künftig Baumstämme und Steine zusätzliche Möglichkeiten für alle Generationen bieten.

 Der Platz soll nicht nur von Einzelpersonen genutzt werden. Auch Vereine und Sportgruppen können dorthin kommen, um unter freiem Himmel in Bewegung zu sein. Erste Interessenten konnten sich schon gestern über eine regelmäßige Nutzung informieren. Ansprechpartnerin bei der Stadt ist Linda Mundhenke. Der Kneipp-Verein nutzte die Eröffnung, um sich mit einer Spende von 1000 Euro an der Zukunft des Mehrgenerationenplatzes zu beteiligen.

 Die meisten Besucher wagten sich gestern aber nicht an die Geräte. „Wir probieren das lieber ein andermal aus. Das sind uns heute zu viele Zuschauer“, meinten zwei Rintelnerinnen, als sie den Platz verließen. jak

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