Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
In der Nordstadt wird gebaut

Schluss mit Lärm In der Nordstadt wird gebaut

Schluss mit Rüttlerlärm, Baustellenstaub und Bagger vor der Haustür. Ab Mitte kommender Woche soll im südlichen Abschnitt der Schraderstraße wieder weitgehend Ruhe herrschen. Das hat Bauleiter Uwe Quindt vom Bauamt der Stadt auf Anfrage mitgeteilt.

Voriger Artikel
Christian Meyer auf der Domäne Coverden
Nächster Artikel
Rinteln feiert sich selbst

Die Bauarbeiten an der Schraderstraße sind so weit fortgeschritten, dass Anfang kommender Woche asphaltiert werden kann.Fotos: jan

Rinteln. Nach mehrwöchigem Vollausbau des Straßenzuges zwischen Hafenstraße und Breite Straße heißt es für die Anwohner dann nicht mehr, morgens beim Zeitung- oder Brötchenholen den vorbeirollenden Baggerfahrer zu grüßen, sondern nur noch: „Guten Morgen, Nachbar, schön ruhig hier heute.“

 Lange genug hatten die Anlieger auf den Ausbau ihres Abschnitts gewartet. War schon im Jahr 2009 der nördliche Teil der Schraderstraße baulich auf Vordermann gebracht worden, so sollte der südliche Teil im Jahr darauf an der Reihe sein. Doch daraus wurde nichts. Weil zu der Zeit finanzielle Fördertöpfe für Dorferneuerungsmaßnahmen der Stadt Rinteln bereit standen, floss das vorgesehene Geld in andere Bauvorhaben.

 Doch Ende gut, alles gut. „Wir haben jetzt an der Schraderstraße einen vernünftigen Aufbau. Am Mischwasserkanal musste nichts gemacht werden, der ist in Ordnung“, sagte Quindt. „Bord und Gosse sollen in dieser Woche fertig sein, damit die Firma am Montag die neue Tragschicht der Fahrbahn und am Dienstag die Asphaltdeckschicht aufbringen kann.“

 Für Mittwoch und Donnerstag seien noch Pflasterarbeiten vorgesehen, und einige Restarbeiten seien anschließend auch noch zu erledigen, aber die groben Arbeiten sollen Mitte nächster Woche abgeschlossen sein, kündigte der Bauleiter im Gespräch mit unserer Zeitung an.

 Von Jan Oldehus

 

 

 

 

 

 

 

 

 Praktisch nahtlos, nämlich vom 1. August an, geht die Bauerei mit dem zweiten Teil an der benachbarten Krönerstraße (kleines Bild links) weiter. Deren südlicher Abschnitt zwischen der Hafenstraße und der Breitne Straße ist bereits saniert worden. Nun folgt der Abschnitt zwischen der Breiten Straße und dem Ostpreußenweg.

 Da der Ostpreußenweg (kleines Bild rechts), die Verlängerung des ebenfalls sanierten Kerschensteiner Wegs, laut Quindt auch noch in diesem Sommer und Frühherbst ausgebaut werden soll, wird die marode Anbindung zur Bahnhofstraße zur selben Zeit wie die Krönerstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die ausführende Baufirma werde dort Material lagern und die Baufahrzeuge abstellen, um den Anwohnern der Krönerstraße das Erreichen ihrer Grundstücke und Häuser mit dem Auto so lange wie möglich zu erleichtern.

 Weil die an der Krönerstraße ansässigen Betriebe (Telekom und Raumausstatter) auch von der Bahnhofsallee aus zu erreichen sind, das „Dänische Bettenlager“ von der Bahnhofstraße aus, sieht Quindt die Situation während der bevorstehenden Bauphase als „völlig unproblematisch“ an. Rechne man die in den vergangenen Jahren sanierten und ausgebauten Nordstadt-Straßenzüge Breite Straße, Groß-Wartenberger-Straße und Stoevesandt-Straße hinzu, so könne man sagen, dass dann das ganze Quartier fertig ist. Die Hafenstraße würde laut Quindt „noch gehen“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr