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„Internetseite ist nicht zeitgemäß“

Studenten untersuchen Homepage der Stadt Rinteln „Internetseite ist nicht zeitgemäß“

Zehn Studenten der Hochschule Weserbergland in Hameln haben ihre Arbeit aufgenommen. Sie untersuchen im Auftrag von Bürgermeister Thomas Priemer die Internetseite der Stadt Rinteln (www.

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Michael Städler von der Hochschule Weserbergland (hinten, links) mit der Demografiebeauftragten Linda Mundhenke (hinten, Mitte), Bürgermeister Thomas Priemer (hinten, rechts) und den Studenten, die für die Stadt Rinteln ein zeitgemäßes Konzept für ihre Internseite erarbeiten sollen.

Quelle: pk

Rinteln. rinteln.de) auf ihre Nutzerfreundlichkeit. Anschließend erarbeiten sie, wie der Online-Auftritt der Stadt verbessert werden kann. Und da gibt es offenbar einiges zu tun, wie gestern beim Pressetermin im Rathaus deutlich wurde.

 „Unsere Internetseite ist nicht mehr zeitgemäß“, räumte Bürgermeister Priemer offen ein. Die bislang letzte Überarbeitung der Internetseite liege Jahre zurück. Man habe sie einfach ständig mit neuen Infos und Angeboten angereichert – auf Dauer zum Leidwesen der Übersichtlichkeit.

 Andreas Opalinski, Leiter des Projekts und Wirtschaftsinformatikstudent, bestätigt den Eindruck Priemers: „Die Menüstruktur ist sehr umfangreich. Hier gilt es, die Internsetseite zu verkleinern und nutzerfreundlicher zu machen.“ Die eigenen Erkenntnisse wollen die Studenten durch Befragungen der Nutzer der Seite ergänzen. Damit sind die Bürger unterschiedlicher Altersgruppen gemeint, aber auch Unternehmen aus der Region, die auf die Seite zugreifen oder dort auch verlinkt sind.

 Die Verknüpfung von Kommune, Wirtschaft und Nachwuchskräften ist der Grund, weshalb Priemer den Auftrag dieser Untersuchung an Studenten er Hochschule Weserbergland vergab. „Diese Vernetzung wollen wir ausbauen“, so Priemer. Nicht zuletzt, damit sich die Studenten und Azubis mit Unternehmen in der Weserstadt – und dazu zähle auch die Stadt Rinteln mit 380 Mitarbeitern als einer der größten Arbeitgeber vor Ort selbst – auseinandersetzten.

 Bereits in der jüngeren Vergangenheit erarbeitete eine Studentengruppe der Fachhochschule in Minden im Auftrag der Stadt Ideen für das Raiffeisengelände in Krankenhagen aus. Die Stadt will online noch bürgernäher werden, eine Bürger- und Organisationsplattform einrichten und die Beschwerdeplattform „Tell me“ ausbessern.

 Für die Studenten ist es zum Ende ihres Bachelor-Studiums das erste praktische Projekt. Die meisten haben noch keinerlei Erfahrung mit Unternehmensberatung dieser Art. Und selbst für Student Johannis Eickelmann, der bereits selbstständig Internetseiten für Gastronomiebetriebe, Arztpraxen und kleine Unternehmen erstellt hat, stellt der Auftrag der Stadt Rinteln eine besondere Herausforderung dar. „Bei einer Kommune gibt es eben nicht nur einen Schwerpunkt, sondern man muss ein unglaublich großes Spektrum abdecken und für viele verschiedene Zielgruppen unterschiedlichen Alters ansprechend aufbereiten“, sagt der Münsteraner. Für andere aus der Gruppe ist das Projekt sprichwörtliches Neuland, etwa für die einzige Schaumburgerin des Projekts. Laura Göckemeyer aus Stadthagen, studiert BWL mit der Fachrichtung Industrie, arbeitet bei Amcor Flexibles in Rinteln.

 In den kommenden Wochen präsentieren die Studenten der Stadt erste Ergebnisse. Anfang 2016 soll das Projekt abgeschlossen sein. Dann wird die Stadt das Konzept der Studenten auswerten und ein fachkundiges Unternehmen aus der Region damit beauftragen, die Internetseite auf die Höhe der Zeit zu bringen. pk

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