Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
„Irgendwas mit Medien“ – aber was genau?

Rinteln / Sommeruni „Irgendwas mit Medien“ – aber was genau?

„Irgendwas mit Medien“ – das ist eine Antwort, die man immer wieder erhält, wenn man Schüler fragt, was sie später beruflich machen möchten.

Voriger Artikel
„brauchbar“ – Siga eröffnet Sozialkaufhaus
Nächster Artikel
„Aus Osteuropa kommen Wilderer zu uns“

 Filmen, schreiben, interviewen – gleich zu mehreren Bereichen der Medien hat die Sommeruni Vorlesungen und Seminare im Angebot.

Quelle: tol

Rinteln. Rinteln (jaj). Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich? Und welche Voraussetzungen sollte man erfüllen, um auch einen Job zu bekommen? Antworten auf diese Fragen und die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln, gibt es bei der Rintelner Sommeruni. Experten vom WDR, den Universitäten Hildesheim und Hannover und unserer Zeitung geben in ihren Seminaren Einblicke in die „große und bunte Welt“ der Medien.

 Einen Überblick über die Arbeit einer Fernsehredaktion gibt WDR-Redakteur Gerd Fünderich in seiner Veranstaltung „Medien-Alltag – von Namen, Nachrichten und Geschichten“. In diesem Kurs lernen die Teilnehmer unterschiedliche Fernsehformate kennen. Zudem erfahren sie, wie man sich unterschiedlichen Themen annähert, welche Kniffe es gibt und wie man den Zuschauer zum Dranbleiben bewegen kann.

 Doch Fünderich erklärt nicht nur, er steht den Teilnehmern auch zu Fragen zur Verfügung und gibt Einblicke in seinen Beruf. Ob es um die Abläufe in einer Redaktion, den Arbeitstag eines Redakteurs oder mögliche Ausbildungswege geht – für all diese Fragen ist der Redakteur, der seit rund 30 Jahren in den Medien arbeitet, der richtige Ansprechpartner.

 In die Welt des Radios entführt Andreas Hoppe die Teilnehmer seines Seminars „Das Radiofeature – ein Sendeformat in Theorie und Praxis“. „Das Feature ist ein Format, das zwischen Hörspiel und Berichterstattung angesiedelt ist“, erklärt der Dozent der Uni Hildesheim. Auf eine spannende und unterhaltsame Art werde den Hörern Wissen vermittelt und der Lerneffekt geradezu nebenbei erzielt.

 In seinem Kurs gibt Hoppe einen theoretischen Einblick in das Format, die Teilnehmenden werden aber auch selbst aktiv. „Zum Schluss soll jeder eine fertige CD mit einem kleinen Feature in den Händen halten“, sagt er. Beispiele für Radiofeature gibt es auf der Homepage www.uni-hildesheim-musik.de. Unter dem Punkt „Praxis“ können dort verschiedene Folgen des Radiofeatures „Intonarumore“ angehört werden, das Hoppe seit vier Jahren gemeinsam mit Studenten für das Radio Tonkuhle produziert.

 Ebenfalls praktisch geht es in den Seminaren der E-Learning Service-Abteilung der Universität Hannover zu. „Unsere Abteilung ist an der Uni der Ansprechpartner rund um die digitalen Medien“, erklärt Mitarbeiter Cornelis Kater. Bei der Sommeruni bietet sein Team gleich mehrere Kurse an. In dem Seminar „Essgewohnheiten 2.0“ sollen die Teilnehmer durch eine Befragung herausfinden, was die Bewohner der Stadt Rinteln eigentlich so essen. Dazu machen sie sich mit einer Kamera auf den Weg, um eine reale Straßenbefragung durchzuführen. „Begleitet wird das Seminar von Studenten der Lebensmittel-Wissenschaften“, erzählt Kater. Das Seminar stellt damit eine Schnittstelle zwischen einem Hochschul-Thema und den Medien dar. Nach der Befragung schneiden die Teilnehmer dann einen kleinen Film, in dem sie ihre Ergebnisse festhalten.

 In der Veranstaltung“ „Sprache gestern und heute – Sprachwandel in den Medien“ stellt das E-Learning-Team die Verknüpfung zur Sprachwissenschaft her. Hier sollen die Teilnehmer nach Stichpunkten selbst Nachrichtenmeldungen schreiben, sprechen und produzieren.

 Das Medium Zeitung beleuchtet SZ-Chefredakteur Stefan Reineking. In seinem Seminar werden die Teilnehmer selbst zu Lokaljournalisten, in dem sie die Sommeruni-Redaktion bilden. Neben einem einführenden Seminar berichten die Jungstudierenden anschließend selbst aus dem Alltag der Sommeruni. Sie recherchieren, fotografieren, schreiben, „spiegeln“ eine Seite und können ihren Artikel am nächsten Tag in der gedruckten Zeitung in der Hand halten. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr